Schnäppchen oder Flop?

Smartphones gebraucht kaufen: Diese Fallen gibt es

+
Wer ein gebrauchtes Smartphone kauft, sollte sicher stellen, dass es sich auch vom neuen Besitzer benutzen lässt. Entscheidend ist etwa der Werkzustand. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Auf dem Gebrauchtmarkt lassen sich viele gute Smartphones günstiger kaufen. Doch gerade wer online sucht, sollte vor dem Kauf einige wichtige Punkte mit dem Verkäufer abklären. Sonst lässt sich das Gerät am Ende nicht anständig nutzen.

Hannover (dpa/tmn) - Guter Preis, gute Leistung? Wer im Netz nach gebrauchten Smartphones sucht, wird schnell fündig. Damit das Gerät aber auch funktioniert, sollte es vor dem Verkauf in den Werkszustand zurückgesetzt worden sein.

Käufer sollten dringend darauf achten, dass sich das gebrauchte Gerät im Werkzustand befindet, rät die Fachzeitschrift "c't" (Ausgabe 14/2017). Andernfalls kann es Probleme bei der Einrichtung geben. Etwa wenn das Smartphone noch mit dem Google-, Apple- oder Microsoftkonto des Vorbesitzers verknüpft ist. Dann können es Neubesitzer nicht in Betrieb nehmen. Ist bei einem Onlinekauf aus den Fotos des Geräts nicht sofort ersichtlich, ob es zurückgesetzt wurde, hilft eine Nachfrage beim Verkäufer.

Wer auf dem internationalen Gebrauchtmarkt im Netz nach Schnäppchen sucht, muss außerdem sehr genau recherchieren. Denn je nach Region werden Geräte häufig mit unterschiedlicher Ausstattung verkauft. Außerhalb Europas verkaufte Geräte unterstützen möglicherweise nicht alle hier genutzten Funkfrequenzen. Vor allem einige China-Varianten von Smartphones funken laut "c't" nicht auf dem LTE-Funkband 20, das in Deutschland genutzt wird. Nur mit der genauen Modellbezeichnung des Geräts lassen sich solche Details herausfinden.

Eine dritte mögliche Spaßbremse ist die SIM- oder Netzsperre. Manch ein über den Netzbetreiber verkauftes Gerät funktioniert für begrenzte Zeit nur mit einer SIM-Karte dieses Netzbetreibers (SIM-Lock) oder nur im Funknetz des Betreibers (Netlock). Solche Geräte lassen sich häufig nur per Nachfrage beim Netzbetreiber oder gegen eine Gebühr entsperren. Ist also nicht ausdrücklich erwähnt, dass ein Gebraucht-Smartphone ohne solche Sperre verkauft wird, sollte man dringend nachfragen.

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.