So entstehen Pigmentflecken: Zu viel Melanin an einer Stelle

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Auch an den Händen können Pigmentflecken entstehen, wenn sie der Sonne oft ausgesetzt sind. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Pigmentflecken entstehen besonders gerne auf Stirn, Wangen oder Lippen. Der Teint wirkt dadurch im Gesicht nicht mehr ebenmäßig. Das empfinden viele als störend. Aber wie entsteht die Hautveränderung eigentlich?

Berlin (dpa/tmn) - Gegen Pigmentflecken tragen viele Menschen spezielle Cremes auf die betroffenen Hautstellen auf. Deren Wirkstoffe sollen auf die melaninproduzierenden Enzyme einwirken, um die dunkle Tönung und Hyperpigmentierung zu vermindern, erklärt Elena Helfenbein für den VKE-Kosmetikverband.

Denn die Bräunung der Haut entsteht durch den Farbstoff Melanin. Er wird unter Einfluss von UV-Strahlung gebildet, erklärt der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD). Lagert es sich an einer Stelle vermehrt ab, wird das als Pigmentfleck sichtbar.

Allerdings sollte man bei Bleichcremes laut BVDD Vorsicht walten lassen. Denn sie enthalten zum Teil kritische Inhaltsstoffe. Dermatologen setzen bei Pigmentflecken zum Beispiel auf eine sogenannte Triple-Behandlung, bei der Hydrochinon, Tretinoin und ein Steroid auf die Hautstelle aufgetragen wird. Bei sensibler Haut könne das aber zu Irritationen führen. Milder, aber weniger wirksam sei der Einsatz von Azelainsäure. Die beste Methode, um Pigmentflecken vorzubeugen, ist aber ein konsequenter Sonnenschutz, so der BVDD.

Warum es bei manchen Menschen zu einer solchen fleckigen Hyperpigmentierung kommt, ist zum Teil genetisch bedingt. Auch hormonelle Einflüsse können zu den Flecken führen. Einige Medikamente erhöhen die Lichtempfindlichkeit und begünstigen so Pigmentflecken, erklärt der BVDD. Nicht zuletzt wird die Pigmentbildung mit zunehmendem Alter ungleichmäßiger.

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