Kims Beauty-Tipp

So gelingt das perfekte Augen-Make-Up - vor und nach der Partynacht

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Augen sind der Teil des Gesichtes, den Frauen am liebsten betonen. Das wissen wahrscheinlich sogar die Herren der Schöpfung. Eine Frau aber weiß es ganz sicher: Unsere Beauty-Bloggerin Kim Ahrens. Sie erklärt, worauf es beim Augen-Make-up besonders ankommt.

Ohne Mascara gehen die wenigsten von uns aus dem Haus - und ein gekonntes Augen Make-up kann sogar die Spuren von zu wenig Schlaf kaschieren. 

Doch bis der perfekte Augenaufschlag gelingt, gibt es oftmals nervige Hindernisse zu überwinden: Verklebte Wimpern, verwischter Kajal, unsauberer Lidschatten oder dunkle Schatten unter den Augen - wer kennt das nicht? Gerade wenn es mal wieder schnell gehen muss, gelingt natürlich gar nichts. Der verwackelte Lidstrich wird hektisch wieder weggewischt, der Eyeliner wütend zurückgestellt und das Spiegelbild enttäuscht angestarrt. So startet es sich weder gut in den Tag, noch gut gelaunt in die Partynacht. 

Einiges an Ärger lässt sich jedoch schon im Vorfeld vermeiden, wenn ihr ein paar einfache Tricks beachtet. Meine fünf liebsten Beauty-Hacks zum Thema "Augen Make-up" habe ich euch daher in diesem Beitrag zusammengestellt. Damit bleibt euch Stress erspart, ihr schont eure Nerven und spart auch noch Zeit. Viel Spaß beim Lesen!

Weitere Tipps gibt es in unserem Beauty- und Mode-Spezial von Kim "Kiamisu" Ahrens.

Spuren der Nacht beseitigen: Eis hilft gegen geschwollene Augen

Aller Anfang ist schwer? Von wegen! Auch wenn die Nacht lang war und der Schlaf oft zu kurz kommt, müssen wir uns von Augenringen nicht die Laune vermiesen lassen. Bevor wir mit dem Make-up starten, einfach ein paar Eiswürfel in ein Handtuch wickeln und dieses für einige Minuten auf die geschlossenen Augen legen. Der Trick ist nicht neu, bewirkt jedoch jedes Mal aufs neue Wunder. Dazu kostet er nichts und ist ein entspannendes Morgenritual, das fast schon ein wenig an Wellness erinnert. Dunkle Schatten, Ringe und Schwellungen unterhalb des Auges lassen sich jedenfalls deutlich reduzieren und mit erfrischter Optik ist die perfekte Basis für ein schönen Augen Make-up geschaffen!

Rötungen und Schatten: Komplementärfarben kennen und nutzen

Wer in der Schule aufgepasst hat, dem wird der Begriff der "Komplementärfarbe" bekannt vorkommen. Damit gemeint sind Farben, die miteinander gemischt einen neutralen Ton ergeben. Sich also sozusagen gegenseitig aufheben. Als Komplementärfarben gelten u.a Gelb und Blau oder Rot und Grün. In der Beauty-Welt wird die darauf basierende Technik gern als "Color-Correcting" bezeichnet und es gibt spezielle Paletten, die Farbtöne enthalten mit denen gezielt Problemzonen im Gesicht abgedeckt werden können. 

Der Bereich rund um die Augen ist oft gerötet oder bläulich unterlaufen. Bevor auf diesen Bereichen Concealer aufgetragen wird, kann durch den Auftrag der richtigen Komplementärfarbe, die Haut optisch neutralisiert werden. So hilft ein gelbes Color-Correcting-Produkt gegen blaue oder violette Augenschatten und ein grüner Farbton gegen Rötungen. Je nach Wunsch, schafft eine solche Palette also Abhilfe gegen jedes beliebige Problem. Anschließend noch Concealer, BB-Cream oder Foundation auftragen und von müden, gereizten Augen keine Spur mehr!

woosah 🌊

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Kajal anfeuern: Kajalstift geschmeidig machen und intensives Ergebnis zaubern

Wer empfindliche Augen hat, hat oftmals Probleme damit Kajal aufzutragen. Das Auge tränt, man neigt zu pausenlosem Zwinkern und die Farbe will erst gar nicht auf der Wasserlinie halten. Das liegt oftmals daran, dass die Kajalstifte eine sehr schlechte Farbabgabe haben. Die Stifte sind kratzig und müssen häufig viele Male hintereinander aufgetragen werden, damit ein Ergebnis sichtbar wird. Doch auch hier gibt es eine simple Lösung. Einfach den Kajalstift vor Benutzung kurz mit einem Feuerzeug erhitzen. Der Stift wird weich und gibt im Anschluss gleich beim ersten Auftrag spielend leicht Farbe ab. Das Ergebnis ist intensive Farbe auf der Wasserlinie, ein weniger gereiztes Auge und einige gesparte Nerven!

Eyeliner auftragen: Anfänger setzen auf Puder und Pinsel

Wer kennt es nicht? Sobald der Eyeliner in der Hand liegt, beginnen die Finger zu zittern und der Strich am Auge ist sofort verwackelt. Vor allem flüssige Liner sind eine wahre Herausforderung und eher etwas für geübte Hände. Dabei kann ein mit Pinsel und Puder kreierter Lidstrich mindestens genauso gut aussehen. Dazu benötigst du lediglich ein schwarzes Lidschatten-Puder und einen feinen, angeschrägten Pinsel. Hier kannst du dich ganz vorsichtig an das gewünschte Ergebnis herantasten. Patzer lassen sich leichter korrigieren und wenn du das Ergebnis magst, kannst du es im Anschluss immer noch mit flüssigem Eyeliner nachzeichnen!

Löffel-Trick: Fliegenbeine und Mascara-Flecken adé

Mal eben auf die Schnelle die Wimpern tuschen? Gern, aber niemals ohne Löffel. Wer unter Zeitdruck noch schnell Mascara aufträgt, kennt sicher die unschönen Folgen, wie verklebte Fliegenbeine oder kleine schwarze Punkte auf dem beweglichen Lid. Das lässt sich leicht vermeiden, indem beim Auftragen einfach ein Löffel in die Beautyroutine integriert wird. Diesen einfach hinter den Wimpernkranz halten und so das Lid vor unschönen Flecken schützen. Auch Fliegenbeine lassen sich durch Einsatz dieser Technik vermeiden, da die Wimpern auf dem Löffel viel schwieriger verkleben oder sich übereinander legen. Praktisch!

Wie haben euch meine 5 Beauty-Hacks für das perfekte Augen Make-up gefallen? Habt ihr noch weitere Tipps, die in diesem Beitrag gar nicht vorkommen? Dann schreibt diese sehr gern in die Kommentare!

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