Zirkus-Chef erreicht Raumstation ISS

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Guy Laliberté, der Zirkuschef des Cirque du Soleil ist an der Raumstation ISS angekommen.

Korolow/Russland - Der kanadische Chef des Unternehmens Cirque du Soleil und ehemalige Zirkusclown Guy Laliberté (50) ist mit einer Sojus-Kapsel an der Internationalen Raumstation ISS eingetroffen.

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Zirkus-Chef ins All gestartet

Nach zweitägigem Flug dockte das Raumschiff mit dem Weltraumtouristen sowie der neuen Langzeitbesatzung am Freitag am Außenposten der Menschheit an. Das berichtete das russische Staatsfernsehen. In der am Mittwoch vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan gestarteten Kapsel waren auch US-Astronaut Jeffrey Williams und der russische Kosmonaut Maxim Surajew, die bis März in der ISS bleiben. Laliberté, der mit einer roten Pappnase ins All gestartet war, kehrt am 11. Oktober zurück.

Der Milliardär lässt sich das zwölf Tage lange Abenteuer rund 24 Millionen Euro kosten. Er soll vom russischen Kosmonauten Gennadi Padalka und dem US-Astronauten Michael Barratt zurück zur Erde begleitet werden. In der ISS übernimmt dann der Belgier Frank de Winne als erster Astronaut der Europäischen Raumfahrtbehörde ESA das Kommando. Laliberté sollte eigentlich erst später ins All fliegen, weil sein Platz für einen kasachischen Kosmonauten vorgesehen war. Die zentralasiatische Republik verzichtete aber aus Kostengründen. Als möglichen nächsten Weltraumtouristen nannte die russische Presse am Freitag die ehemalige US-Diplomatin Barbara Barrett (58).

Nach einer für 2010 geplanten Pause will das US-Unternehmen Space Adventures künftig zwei Weltraumtouristen pro Sojus-Flug ins All schicken. Das sagte der Chef des Unternehmens in Russland, Sergej Kostenko, am Freitag der Staatsagentur RIA Novosti in Moskau.

dpa

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