Bestes Badewetter

Sommer satt - ein Ende ist nicht in Sicht

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Zwei Mädchen stehen bei strahlendem Sonnenschein in München in der Isar

Berlin - Die vielleicht beste Nachricht des Monats Juli: Ein Ende des Sommers ist nicht in Sicht! Voraussichtlich noch mindestens zwei Wochen dürfen sich die Deutschen über Badewetter und viele Sonnenstunden freuen.

Der Sommer 2013 hat in Deutschland Einzug gehalten und verwöhnt uns nun schon seit gut zwei Wochen mit Sonne satt bei Temperaturen zwischen 25 und knapp 30 Grad. Und ein Ende ist nicht in Sicht! Denn die aktuelle Wetterlage - Hoch Xena wurde von Hoch Yasmine abgelöst - ist laut Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net festgefahren. "Der Sommer ist da und er bleibt auch in der gesamten zweiten Julihälfte erhalten", verspricht der Wetterexperte.

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Besonders angenehm an diesem Sommer ist, dass es trotz des vielen Sonnenscheins - bisher immerhin 148 Stunden - temperaturtechnisch noch vergleichsweise "kühl" ist. Jung erklärt, woran das liegt: "Der Wind kam oft aus nördlichen Richtungen, was durch die Lage des Azorenhochs bedingt war. Daher war die Ursprungsluftmasse weder feucht noch besonders warm. Sie wurde erst bei uns von der Sonne aufgeheizt. Daher empfinden die meisten Menschen das derzeitige Sommerwetter als sehr angenehm. Es ist nicht schwül, nicht zu heiß und es gibt kaum Gewitter."

Die Sommerferien kann man also getrost zu Hause oder innerhalb Deutschlands verbringen - und kommt dennoch auf seine Kosten. Doch auch wenn man den Urlaub lieber im Ausland verbringt, kann man quasi nichts verkehrt machen: Selbst das sonst eher regnerische und kühle London kann derzeit konstant 30 Grad vermelden. In Spanien klettert das Thermometer bis auf 40 Grad - ebenso wie in der Türkei. Und auf den Balearen kann man bei bis zu 35 Grad schwitzen.

Hitze-Tipps: Finger weg von eiskalten Getränken!

Einen über den Durst trinken. Aber bitte nur Wasser! „An heißen Tagen braucht der Körper mindestens drei Liter Flüssigkeit“, sagt der Münchner Arzt Dr. Nikolaus Frühwein. © dpa
Da der Körper bei Hitze mehr Natrium verbraucht, natriumreiches Mineralwasser trinken und beim Essen eine Extraprise Kochsalz verwenden. © dpa
Finger weg von eiskalten Getränken! Die bewirken eher Magen-Darm-Verstimmungen als Abkühlung. Besser sind lauwarmer Zitronentee oder ungekühlte Schorlen. © dpa
Ein Gläschen Weißwein oder eine Mass Bier sind auch im Hochsommer erlaubt. Aber Vorsicht: „Alkohl verstärkt die Verdunstung. Deshalb nicht tagsüber trinken“, rät Frühwein. Oder gleich auf alkoholfreies Weißbier umsteigen. © dpa
Kochen wie die Südeuropäer: Jetzt sollten leichte Gerichte wie Tomaten mit Mozzarella oder Hähnchenfleisch auf dem Speiseplan stehen. „Ein deftiges Wiener Schnitzel lässt sich bei Hitze nur schwer verdauen“, erklärt Frühwein. © picture alliance / AP Images
Durch ständiges Schwitzen verliert der Körper Mineralien. Gegen nächtliche Krämpfe helfen Magnesiumtabletten. © dpa
Wenn die Hitze doch zuschlägt: „Ein Sprung ins kalte Wasser ist keine gute Idee gegen Schwindelgefühl“, sagt Frühwein. Besser mit einem feuchten Handtuch zudecken. © dpa
Luftige Kleidung tragen © dpa
In kühlen Räumen aufhalten © dpa
Ungewohnte körperliche Anstrengung vermeiden © dpa
Keine pralle Sonne, etwa bei der Arbeit im Garten © dpa
Verlängerte Mittagspause machen, Siesta einplanen © dpa

Ist Schwitzen uncool? Das sollten Sie darüber wissen

Schwitzen Fakten Achselschweiß
Achselschweiß, Handschweiß, Fußschweiß: Menschen schwitzen - und manchmal stinkt es gewaltig. Doch der Schweiß ist lebenswichtig. © dpa

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