So sommerlich startet die Woche 

Bis zu 33 Grad: Herbst hat keine Chance

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Ein Sprung ins Wasser verschafft Abkühlung.

Offenbach - Der September trotz weiterhin jedem Versuch des Herbstes, sich in Deutschland auszubreiten. Blauer Himmel, Sonnenschein und sommerliche Temperaturen von teilweise mehr als 30 Grad bestimmen zu Wochenbeginn die Lage zwischen See und Alpen.

Kein Grund also, die Sommergarderobe schon in die hinteren Winkel des Kleiderschranks zu packen. Auch wenn der meteorologische Herbst am 1. September begonnen hat, bleibt es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes am Montag und Dienstag 27 bis 33 Grad warm. Lediglich an der Küste kommen die Temperaturen nicht über 25 Grad hinaus.

Hitze-Tipps: Finger weg von eiskalten Getränken!

Einen über den Durst trinken. Aber bitte nur Wasser! „An heißen Tagen braucht der Körper mindestens drei Liter Flüssigkeit“, sagt der Münchner Arzt Dr. Nikolaus Frühwein. © dpa
Da der Körper bei Hitze mehr Natrium verbraucht, natriumreiches Mineralwasser trinken und beim Essen eine Extraprise Kochsalz verwenden. © dpa
Finger weg von eiskalten Getränken! Die bewirken eher Magen-Darm-Verstimmungen als Abkühlung. Besser sind lauwarmer Zitronentee oder ungekühlte Schorlen. © dpa
Ein Gläschen Weißwein oder eine Mass Bier sind auch im Hochsommer erlaubt. Aber Vorsicht: „Alkohl verstärkt die Verdunstung. Deshalb nicht tagsüber trinken“, rät Frühwein. Oder gleich auf alkoholfreies Weißbier umsteigen. © dpa
Kochen wie die Südeuropäer: Jetzt sollten leichte Gerichte wie Tomaten mit Mozzarella oder Hähnchenfleisch auf dem Speiseplan stehen. „Ein deftiges Wiener Schnitzel lässt sich bei Hitze nur schwer verdauen“, erklärt Frühwein. © picture alliance / AP Images
Durch ständiges Schwitzen verliert der Körper Mineralien. Gegen nächtliche Krämpfe helfen Magnesiumtabletten. © dpa
Wenn die Hitze doch zuschlägt: „Ein Sprung ins kalte Wasser ist keine gute Idee gegen Schwindelgefühl“, sagt Frühwein. Besser mit einem feuchten Handtuch zudecken. © dpa
Luftige Kleidung tragen © dpa
In kühlen Räumen aufhalten © dpa
Ungewohnte körperliche Anstrengung vermeiden © dpa
Keine pralle Sonne, etwa bei der Arbeit im Garten © dpa
Verlängerte Mittagspause machen, Siesta einplanen © dpa

Am Dienstag nimmt allerdings vor allem im Süden und Südwesten die Bewölkung zu - am Alpenrand könne es auch schon mal zu Gewittern kommen, hieß es. Dennoch seien auch am Mittwoch landesweit spätsommerliche Temperaturen bis zu 32 Grad zu erwarten. Sollte diese Wetterlage auch in der zweiten Monatshälfte anhalten, könnte der September 2016 als bisher wärmster in die Wetter-Geschichte eingehen.

Deutscher Wetterdienst

dpa

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