Vor Olympia 2014

Sotschi lässt 2000 Hunde und Katzen töten

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Eine Frau hält bei einer Demonstration gegen die Tötung von Straßenhunden am 05.10.2010 in Kiew ein Foto von getöteten Hunden in den Händen. Tierschützer hatten die Ex-Sowjetrepublik wegen Massentötungen von Straßenhunden zur EM 2012 ins Visier genommen.

Moskau - Vor den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi lassen die Behörden des russischen Schwarzmeerortes mehr als 2000 herrenlose Hunde und Katzen töten.

Eine Ausschreibung im Wert von umgerechnet etwa 42 500 Euro sieht „Fang, Auswahl und Beseitigung“ der Streuner vor. „Wir haben eine Verpflichtung gegenüber der internationalen Gemeinschaft“, sagte der regionale Parlamentsabgeordnete Sergej Kriwonossow der Zeitung „RBK Daily“ (Mittwoch).

Das Problem herrenloser Tiere sei offensichtlich, sagte Kriwonossow. „Ihre Tötung ist der schnellste Weg zur Lösung des Problems.“ Tierschützer hingegen protestierten gegen die Entscheidung und forderten stattdessen, Hunde und Katzen zu sterilisieren.

Bereits vor der Fußball-Europameisterschaft 2012 in der Ukraine hatten Berichte über Massentötungen von Streunern international für Empörung und sogar Boykottaufrufe des Turniers gesorgt.

dpa

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