Drohung an Regierung

Spanien: Dramatische Protestaktion 40 Jahre nach Rapsöl-Skandal

Mehrere Menschen stehen vor dem Prado-Museum in Madrid Schlange.
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Sechs Opfer des Rapsöl-Skandals in Spanien haben sich im Prado-Museum verschanzt. (Archivbild)

Mehrere Opfer des Rapsöl-Skandals um eine Massen-Lebensmittelvergiftung in Spanien haben mit einer dramatischen Protestaktion der Regierung gedroht.

Madrid – Sechs Personen haben sich am Dienstagmittag im Madrider Prado-Museum „verschanzt“. Es handelt sich um Opfer des größten Lebensmittel-Vergiftungsfalls in Spanien*, dem sogenannten Rapsöl-Skandal. Mit ihrer dramatischen Protestaktion aus dem Prado wollten die Opfer nun die spanische Regierung unter Druck setzen. Die Opfer des Rapsöl-Skandals in Spanien kündigten dramatische Konsequenzen an, sollte Ministerpräsident Pedro Sánchez sich nicht mit ihnen treffen, berichtet costanachrichten.com*.

1981 waren tausende Spanier nach dem Verzehr von vergälltem Rapsöl schwer erkrankt, etliche starben. Bis heute wird Rapsöl in der spanischen Küche praktisch nicht mehr verwendet. Ein Verein von Opfern des Vergiftungs-Skandals kämpft seit Jahren um mehr Aufmerksamkeit und Hilfen. *costanachrichten.com ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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