Keine Sonderbehandlung

In Spanien gilt jetzt Tempo 30 in Städten: Diese Bußgelder drohen – auch Touristen

Das Tempolimit auf einer Straße in Madrid liegt bei 30 km/h. (Symbolbild)
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Auf den meisten Straßen in spanischen Städten gilt ab sofort Tempo 30, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. (Symbolbild)

Spanien will die Zahl der Verkehrsunfälle, bei denen Menschen ums Leben gekommen sind, drastisch reduzieren. Tempo 30 in vielen Städten soll da helfen. Das gilt auch für Urlauber.

Madrid – Während hierzulande über Tempolimits auf Autobahnen diskutiert wird, geht Spanien innerorts einen Schritt weiter in Richtung Verkehrssicherheit. Auf zweispurigen Stadtstraßen dürfen Fahrzeuge fortan nicht mehr 50 km/h fahren, sondern es gilt eine fixe Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h.

In Altstädten, die oftmals sehr eng gebaut sind und zudem meist nur einen „Fahrstreifen“ aufweisen, sind sogar nur noch 20 km/h erlaubt. Wer sich nicht an das neue Tempolimit hält, muss mit empfindlichen Geldbußen rechnen.

Besonders die spanische Generaldirektion für Verkehr (Dirección General de Tráfico; DGT) unter der Leitung von Pere Navarro begrüßt das neue Gesetz. Das kürzlich noch geltende Tempolimit von 50 Stundenkilometern innerorts war seiner Meinung nach „Unsinn“.

Mit den neuen Höchstgeschwindigkeiten soll sich das Risiko um 80 Prozent verringern, dass ein von einem Auto erfasster Fußgänger stirbt. Aber: Auf Straßen innerorts, die mindestens zwei Fahrstreifen in beiden Richtungen aufweisen, darf auch weiterhin 50 km/h gefahren werden. Wie hoch das Bußgeld ausfällt für Einwohner wie auch Urlauber, wenn sie mehr als Tempo 30 in spanischen Städten fahren, dazu gibt es hier mehr.* *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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