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Breiviks Brief an Zschäpe

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Der norwegische Massenmörder Anders Breivik hat die mutmaßliche NSU-Terroristin Beate Zschäpe dazu aufgefordert, ihren Prozess für rechtsextremistische Propaganda zu nutzen.

Hamburg - Der norwegische Massenmörder Anders Breivik hat die mutmaßliche NSU-Terroristin Beate Zschäpe dazu aufgefordert, ihren Prozess für rechtsextremistische Propaganda zu nutzen.

Dies berichtet der „Spiegel“ und zitiert aus einem dreiseitigen Schreiben, das Breivik im Mai zu Zschäpe ins Gefängnis Köln-Ossendorf schickte. Der Versuch der Kontaktaufnahme war bereits bekannt, nicht jedoch der Inhalt des Briefs. Das Schreiben wurde von der Justiz beschlagnahmt und Zschäpe nicht zugestellt.

Dem „Spiegel“ zufolge redet Breivik Zschäpe mit „liebe Schwester Beate“ an und empfiehlt ihr, ihre „politischen Motive“ kundzutun. Wenn klar werde, dass sie tatsächlich eine militante Nationalistin sei, werde sie zur „mutigen Heldin des nationalistischen Widerstands, die alles getan und geopfert hat, um den Multikulturalismus und die Islamisierung Deutschlands zu stoppen“.

Gedenken an Opfer von Breivik-Attentat

Mit scharfen Sicherheitsvorkehrungen haben in Norwegen die Gedenkveranstaltungen zum ersten Jahrestag der Breivik-Terroranschläge auf Utøya und in Oslo begonnen. © dpa/dapd
Mit scharfen Sicherheitsvorkehrungen haben in Norwegen die Gedenkveranstaltungen zum ersten Jahrestag der Breivik-Terroranschläge auf Utøya und in Oslo begonnen. © dpa/dapd
Mit scharfen Sicherheitsvorkehrungen haben in Norwegen die Gedenkveranstaltungen zum ersten Jahrestag der Breivik-Terroranschläge auf Utøya und in Oslo begonnen. © dpa/dapd
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Mit scharfen Sicherheitsvorkehrungen haben in Norwegen die Gedenkveranstaltungen zum ersten Jahrestag der Breivik-Terroranschläge auf Utøya und in Oslo begonnen. © dpa/dapd
Mit scharfen Sicherheitsvorkehrungen haben in Norwegen die Gedenkveranstaltungen zum ersten Jahrestag der Breivik-Terroranschläge auf Utøya und in Oslo begonnen. © dpa/dapd
Mit scharfen Sicherheitsvorkehrungen haben in Norwegen die Gedenkveranstaltungen zum ersten Jahrestag der Breivik-Terroranschläge auf Utøya und in Oslo begonnen. © dpa/dapd

Die rassistische Mordserie des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) mit zehn Toten wird von Breivik ausdrücklich gelobt. Er und Zschäpe seien „Märtyrer der konservativen Revolution und sollten extrem stolz auf unser Opfer und unsere Mühen sein“.

dpa

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