Welche Art war es?

Nach Biss: Berliner Riesen-Spinne tot

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Eine Spinne, so groß wie diese Vogelspinne auf dem Bild, hat eine Blumenverkäuferin in Berlin gebissen.

Berlin - Die handtellergroße Spinne, die am Dienstag in Berlin eine Blumenverkäuferin in die Hand gebissen hat, ist tot. Nun wollen Experten klären, um welche Art es sich handelt.

Wie das Veterinäramt am Mittwoch mitteilte, ist die Berliner Riesen-Spinne tot. Experten wollen nun bestimmen, um welche Spinnenart es sich handelt. Nach Informationen der Polizei wollte die Verkäuferin am Dienstag eine Blume einpacken, als das Tier zubiss. Die Frau kam mit allergischen Reaktionen in ein Krankenhaus, konnte aber am Dienstag wieder entlassen werden. Das teilte eine Sprecherin der Berliner Feuerwehr mit. Symptome einer Vergiftung wurden nicht festgestellt.

Ein Schädlingsbekämpfer hatte nach dem Vorfall die Spinne gesucht und aufgespürt. Der Laden war währenddessen geschlossen. DIe Spinne war vermutlich mit einer Sendung Rosen aus Kenia nach Deutschland gelangt.

"Es wird vermutet, dass sie eventuell mit Rosen aus Kenia eingereist ist“, sagte ein Sprecher des Veterinäramtes in Berlin-Lichtenberg. Eine exakte Bestimmung des zwei Zentimeter großen Weibchens stehe aber noch aus. „Auf der Welt gibt's ein paar Spinnenexperten, die schicken Fotos hin und her bis einer sagt, ich erkenne die an den Augenpaaren.“

„Im Großen und Ganzen ist das eine echte Rarität“, sagte Torsten Binscheck. Er leitet das Toxikologische Institut, das auch den Berliner Giftnotruf betreut. Zwischen 10 und 20 Anfragen zu Spinnenbissen erreichen den Berliner Giftnotruf pro Jahr. Meistens seien es aber Spinnenhalter, die von ihren eigenen Tieren gebissen wurden. Wirklich gefährlich seien die Bisse selten. „Aber der Schreck ist natürlich groß“, sagte Binscheck.

dpa

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