Bei Egelsbach

Sportflugzeugabsturz: Insassen schwer verletzt

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Das Flugzeugwrack am Unglücksort.

Egelsbach - Die Maschine mit zwei Insassen gerät kurz nach dem Start in die Oberleitung einer Bahnstrecke und geht in Flammen auf. Eine nahende S-Bahn kann gerade noch gestoppt werden.

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs am Flughafen Egelsbach in Hessen ist am Dienstag eine Insassin der Maschine ums Leben gekommen. Das bestätigte die Feuerwehr am Unfallort nahe der Bahnstrecke Frankfurt-Darmstadt. Der Pilot wurde demnach schwer verletzt. Weitere Personen waren nicht an Bord. Eine S-Bahn konnte noch rechtzeitig vor der Unfallstelle gestoppt werden, so dass eine größere Katastrophe verhindert wurde.

Nach ersten Erkenntnissen war die Maschine vom Typ DA 20 Katana gegen 10.40 Uhr auf dem Flughafen zwischen Darmstadt und Frankfurt gestartet. Allerdings gab es dabei Probleme, die Maschine berührte die Oberleitung der nahe gelegenen Bahnlinie, stürzte ab und ging in Flammen auf, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte.

Das Sportflugzeug geriet an eine Oberleitung der Bahn und stürzte ab.

Ein Güterzug riss weitere Teile der Oberleitung auf mehreren Metern ab, rammte ein brennendes Flugzeugteil und schleuderte es auf eine Böschung, die daraufhin Feuer fing. Der Lokführer blieb laut Bundespolizei unverletzt. Eine nachfolgende S-Bahn konnte kurz vor der Unfallstelle stoppen.

Der Flughafen Egelsbach im Kreis Offenbach liegt direkt an der viel befahrenen Strecke Frankfurt-Darmstadt. Der Abschnitt zwischen Langen und Egelsbach wurde gesperrt. Betroffen sind der Nah- und Regionalverkehr, wie ein Bahnsprecher sagte. Der Fernverkehr könne dagegen umgeleitet werden, so dass es hier keine Behinderungen gebe. An gleicher Stelle hatte es bereits vor zwölf Jahren einen ähnlichen Absturz gegeben.

dpa

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