Vorbild New York

Stadtwappen schmückt kostenloses Kondom

+
Die Stadt Hamburg will kostenlose Kondome mit dem Stadtwappen verteilen.

Hamburg - Außen auf der Verpackung prangt das Hamburger Wappen, innen liegt ein kostenloses Verhüterli. Die Hansestadt will Front gegen sexuell übertragbare Krankheiten machen.

Mit Hamburg-Kondomen will die SPD Mitte in der Hansestadt im Kampf gegen sexuell übertragbare Krankheiten punkten. Bereits an diesem Donnerstag soll auf der Bezirksversammlung über den Antrag und eine Finanzierung von 20 000 Euro abgestimmt werden. SPD-Fraktionschef Falko Droßmann zeigte sich zuversichtlich, dass es klappt. Vorbild sei die erfolgreiche New Yorker Aktion, NYC Condom. Die US-Metropole verteile monatlich Zehntausende Kondome umsonst.

Die SPD will für das Hamburg-Kondom auch Unternehmen mit an Bord holen. So könnten Firmen, auch etwa Kondomhersteller, auf der Rückseite der Packung ihre Werbung platzieren. Ziel sei es, dass sich das Ganze selbst trage. Um die Ausführung, etwa wie und wo die Kondome verteilt werden, soll sich die Aids-Hilfe kümmern. Droßmann ist vom Erfolg der Aktion überzeugt. Und für Touristen sieht er gleich einen weiteren Vorteil: Sie hätten ein nettes Mitbringsel. Im Stadtbezirk Mitte liegt auch das Vergnügungsviertel rund um die Reeperbahn.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.