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Nach Hitzewelle ziehen Superzellen nach Bayern – Wetter-Warnungen gelten bereits ab heute

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Von: Tanja Kipke

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In ganz Bayern zeigt sich das Wetter von seiner sommerlichen Seite, in einigen Regionen wird es richtig heiß. Nach der Hitze kommen die Unwetter.

Update vom 11. Mai, 9.42 Uhr: In vielen Regionen Bayerns ist heute der wärmste Tag der Woche. Der DWD schreibt in seiner Vorhersage: „Mit 25 bis 30 Grad für die Jahreszeit sehr warm“. Die 30-Grad-Marke könnte heute in Franken am Main geknackt werden. Aber auch in Oberbayern und Schwaben sind Temperaturen um die 27 Grad drin. Am Donnerstag und Freitag hat die Hitze dann Gewitter im Gepäck, sogar schwere Unwetter sind möglich (siehe Erstmeldung).

Schon heute warnt der DWD. Ab 11 Uhr gilt für Mittwoch eine amtliche Warnung vor Windböen. Betroffen sind fast alle Landkreise in Unterfranken und Oberfranken. Dort treten „Windböen mit Geschwindigkeiten zwischen 50 km/h und 60 km/h aus südwestlicher Richtung auf“, so der DWD. „In den Gipfellagen der Rhön stürmische Böen bis 70 km/h.“ Die Warnung gilt noch bis 18 Uhr.

Der DWD hat eine amtliche Warnung vor Windböen herausgegeben.
Der DWD hat eine amtliche Warnung vor Windböen herausgegeben. (Symbolbild) © Ralph Peters/IMAGO

Nach Hitzewelle ziehen Superzellen nach Bayern – schwere Unwetter drohen

Erstmeldung vom 10. Mai: München – Endlich wird es warm im Freistaat. Aus den „Eisheiligen werden Schweißheilige“, wie Meteorologe Dominik Jung in einer Wetter-Analyse vorhersagte. Und das spüren die Bayern momentan auch. Im gesamten Land strahlt die Sonne vom Himmel und lässt die Temperaturen nach oben klettern. In einigen Regionen schlägt die Hitzewelle besonders zu und sorgt für Werte über der 30-Grad-Marke. Die Saharahitze bringt jedoch auch Gewitter mit sich. Nach den heißen Tagen kann es ordentlich krachen. Wetter-Experte Jan Schenk von The Weather Channel spricht sogar von „Superzellen“.

Wetter in Bayern: Wo die Hitzewelle für sommerliche Temperaturen sorgt

Die wärmsten Tage der Woche sind laut Wetterprognosen von wetter.com Dienstag und Mittwoch. Am wärmsten scheint es in Unterfranken und Mittelfranken zu werden. Für Dienstag zeigt die Wetterkarte in Würzburg und Erlangen Höchstwerte um die 25 Grad an. Für Augsburg und München lediglich 23 Grad. Am Mittwoch soll es dann nochmal um einige Grad wärmer werden:

„Örtlich sind auch 30 Grad möglich“, erklärt Schenk in einem Video. Besonders am Main und „vielleicht auch an den Alpen“. Der Grund ist warme Luft, die von der Sahara nach Deutschland kommt. Am Donnerstag ist es mit den sommerlichen Temperaturen um die 25 Grad vielerorts schon wieder vorbei. Die Temperaturen purzeln etwas und pendeln sich um die 20 Grad ein. Nach der Hitze kommen die Gewitter. Vor allem im Süden kracht es am Freitag.

Gewitter ziehen nach Hitzewelle über Bayern: Sogar Superzellen sind möglich

Während es am Mittwoch noch ruhig bleibt, ohne Regenschauer, zeigt die Wetterkarte für Donnerstag ein ganz anderes Bild. „Da ist richtig was los“, erklärt Schenk. „Da gibts es viele Gewitter und da sind Superzellen nicht ausgeschlossen“. Superzellen sind die schwersten Gewitter, „die wir kennen“, so Schenk. Vor allem Oberfranken, Mittelfranken, Oberpfalz und Oberbayern sind davon betroffen. Auch die Münchner müssen sich auf viel Regen und Gewitter einstellen. „Wir müssen davon ausgehen, dass es auch Hagel und Sturmböen geben kann.“ Blitze und Starkregen gebe es sowieso. „Wenn es Gewitter im Süden gibt, werden es gleich Unwetter“, warnt Schenk.

Im Süden Bayerns geht es mit Gewittern am Freitag weiter. Die Gewitteraktivität flamme laut Schenk direkt in der Früh wieder auf. Das sei sehr ungewöhnlich, aber nach ersten Prognosen wird wohl sehr viel Regen vom Himmel fallen. Am Wochenende können sich die Bayern in den meisten Regionen wieder über Sonnenschein und Höchstwerte um die 21 Grad freuen. (tkip)

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