Strahlen-Angst: Lufthansa fliegt Tokio nicht mehr an

Tokio/Frankfurt/Main - Nach der Messung erhöhter Radioaktivität in Japan fliegt Lufthansa nicht mehr die Hauptstadt Tokio an. Was das für Reisende bedeutet:

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Die Flüge ab Frankfurt am Main werden ab Dienstag nach Nagoya, die Starts ab München nach Osaka umgeleitet, sagte eine Sprecherin der tz. Beide Städte liegen südwestlich der japanischen Hauptstadt: Nagoya rund 200 Kilometer, Osaka rund 300 Kilometer. Passagiere nach Tokio müssen auf unbestimmte Zeit mit dem Zug weiterreisen, die Lufthansa übernimmt die Kosten. "Das ist eine reine Vorsorgemaßnahme, um Bedenken zu zerstreuen", sagt die Lufthansa-Sprecherin.

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Strahlungsmessungen an den Maschinen aus Japan hätten keine Auffälligkeiten ergeben. Auch eine Kontaminationsgefahr an Passagieren aus der Evakuierungszone könne ausgeschlossen werden. "Jeder, der raus will, wird überprüft", sagte die Sprecherin. Am Dienstag biete die Lufthansa je zwei Verbindungen nach Osaka und Nagoya an, am Mittwoch zwei nach Osaka und eine nach Nagoya, davon starte jeweils eine Maschine ab München. Die Flüge seien weiter sehr gut gebucht.

tz

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