Strahlung: Trinkwasser-Alarm in Tokio

Tokio - Mineralwasser in Supermärkten ist auf einmal ausverkauft. In Tokio haben die Menschen Angst vor radioaktiv belastetem Trinkwasser. Vorallem bei Babys ist Vorsicht geboten.

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Die Werte übersteigen den Genzwert, den das Gesundheitsministerium für Kleinkinder festgesetzt hat, So der Sprecher am Mittwochnachmittag (Ortszeit) auf einer Pressekonferenz. Die Warnung gelte unter anderem für 22 der 23 Bezirke der japanischen Hauptstadt.

Die erhöhten Werte von radioaktivem Jod im Trinkwasser wurden in einer Wasseraufbereitungsanlage festgestellt. Erzieher in Kindertagesstätten sind jetzt aufgefordert, besonders aufzupassen, dass die Kleinen kein Wasser schlucken. Eine unmittelbare Gesundheitsgefahr bestehe aber nicht, betonen die Behörden immer wieder

Warnung vor Panikkäufen bei Wasser

Die japanische Regierung hat vor Panikkäufen von Wasser gewarnt. Die Einwohner von Tokio sollten nicht mehr Trinkwasser in Flaschen kaufen als nötig. Denn Trinkwasser sei in den Katastrophenregionen im Nordosten weiterhin knapp, sagte Regierungssprecher Yukio Edano am Mittwochabend (Ortszeit). “Wir müssen sicherstellen, dass genug Wasser bereitgestellt wird.“

Lufthansa nimmt Flüge nach Tokio wieder auf

Lufthansa nimmt die Flüge nach Tokio wieder auf. Ab Donnerstag sollten wieder zwei Maschinen pro Tag die japanische Hauptstadt anfliegen, teilte ein Sprecher der Fluggesellschaft am Mittwoch in Frankfurt mit. Die Maschinen aus München und Frankfurt sollen den Flughafen Narita in Tokio anfliegen. Lufthansa hatte am 15. März nach dem Erdbeben und dem Atomunfall ihre Flüge nach Tokio eingestellt. Der Sprecher betonte, Lufthansa halte sich auch jetzt alle Optionen offen.

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Zunächst wollte Lufthansa Tokio bis zum 28. März nicht anfliegen. Die Flüge nach Japan wurden über die südlicher gelegenen Städte Osaka und Nagoya abgewickelt.

dpa

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