Tipps für Eltern

Strukturierter Tagesablauf kann depressiven Kindern helfen

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Für depressive Kinder ist ein klar strukturierter Tagesablauf elementar. Foto: Arno Burgi/dpa

Für Kinder mit Depression sind Eltern neben dem Arzt wichtige Begleiter bei der Behandlung der Krankheit. Sie sollten zum Beispiel bei der Gestaltung des Tagesablaufes helfen. Ein paar Hinweise.

Berlin (dpa/tmn) - Entwickelt ein Kind eine Depression, wirkt sich das auf die gesamte Familie aus. Wichtig ist, dass Eltern sich schnell Unterstützung von einem Kinder- und Jugendpsychiater, dem Kinder- oder Hausarzt suchen.

Da depressive Jugendliche ein Dauergefühl von Hoffnungslosigkeit begleitet, ist es besonders wichtig, dass Mutter und Vater aktiv werden, erläutert der Deutsche Kinderschutzbund.

Den Tagesablauf zu strukturieren, ist bei einer Depression sehr wichtig. Eltern sollten überlegen: Was hat mein Kind vor seiner Erkrankung getan, wie entspannt es sich? An diese Aktivitäten sollte die Familie anknüpfen - auch wenn es nur in kleinen Schritten funktioniert.

Eltern dürfen über die Erkrankung hinaus nicht die anderen Kinder vergessen: In einem Gespräch sollten die Erwachsenen Geschwister altersgerecht über die Depression aufklären und Fragen so gut es geht beantworten.

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