Studie bestätigt Lärmbelästigung

Umweltbundesamt: Sportliche Motorräder und Autos machen unnötig Krach

Detailaufnahme der Endrohre eines Mercedes CLS, im unscharfen Hintergrund eine Polizistin
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Die sogenannten Klappen-Auspuffanlagen sind auf Knopfdruck sehr laut.

Verschiedene Motorräder und sportliche Pkw sind nach einer Studie des Umweltbundesamts (UBA) unnötig laut. Sie erfüllen zwar die Zulassungsvorschriften, sind aber außerhalb der Prüfbereiche drastisch lauter.

Dessau – Während die Mehrzahl der Neufahrzeuge auf Deutschlands Straßen akustisch unauffällig ist, sorgt ein wachsendes Segment vermeintlich sportlicher Fahrzeuge regelmäßig für Unmut. Erreicht werde die „Soundkulisse“ mit Hilfe von Klappen und zum Teil auch Lautsprechern im Abgasstrang. „Der Lärmschutz und die Nöte lärmgeplagter Bürgerinnen und Bürger kommen dabei unter die Räder“, beklagte Umweltbundesamt-Präsident Dirk Messner. Nötig sei eine Pflicht für Hersteller, Motorräder und Autos so leise zu bauen, wie der Stand der Technik es zulässt. „Unnötiger Lärm ab Werk ist auf der Straße nicht akzeptabel und belastet Gesundheit und Nerven aller.“

Das Fazit der Behörde: Die erst kürzlich überarbeiteten, internationalen Geräusch-Zulassungsvorschriften sind ungeeignet, extreme Lärmemissionen im Straßenverkehr zu unterbinden. Die Vorschriften sollten so erweitert werden, dass die Geräusche „im gesamten Kennfeld des Fahrzeugs“ begrenzt werden. Bisher gebe es aber eine Fokussierung des Prüfverfahrens auf Fahrbedingungen innerorts. Den kompletten Artikel zur Studie des Umweltbundesamts lesen Sie bei 24auto.de* *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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