Studie zeigt: Gemeinsame Mahlzeiten machen Familien glücklich

Ein gemeinsames Frühstück oder Abendessen zum Muttertag bringt nicht nur Mama in Hochstimmung, sondern die ganze Familie. Denn laut  einer Studie zählen gemeinsame Mahlzeiten zu den absouten Glücksmomenten der Deutschen.

72 Prozent der Bevölkerung genießen vor allem das Abendessen in familiärer Runde. Weit oben im Ranking stehen auch Ausflüge (68 Prozent), einfach zusammensitzen und sich unterhalten (63 Prozent) sowie Familienfeiern und -urlaube. Gut jeder Zweite freut sich, wenn alle zusammen essen gehen, knapp die Hälfte der Deutschen liebt das Frühstück im Familienkreis.

Das Glück kommt mit dem Abendbrot

Die räumliche Nähe bietet beste Voraussetzungen für gemeinsame Aktivitäten. Warum aber gerade das Abendessen im Ranking der familiären Glücksmomente ganz oben steht, erklärt Michael Thiel: „Heutzutage wird am Esstisch nicht nur gegessen, sondern auch gelacht, gestritten und diskutiert. Dabei sitzen alle Beteiligten auf gleicher (Augen-)Höhe. Symbolisch gesagt, sitzen alle an einem Tisch. Ganz nebenbei erfahren Eltern und Kinder, was den Anderen gerade beschäftigt. Das sollte aber wenig mit Ausfragen oder elterlicher Standpauke zu tun haben.“ Beim „Meet & Eat“ am Küchentisch erleben Kinder von Anfang an: Wir nehmen uns als Familie die Zeit, füreinander da zu sein und jedem Einzelnen zuzuhören – und das in ganz zwangloser Atmosphäre.

Diese gemeinsamen Glücksmomente könnten auch ein Weg sein, um Deutschlands Kinder wieder glücklicher zu machen. Denn wie die aktuelle Unicef-Studie zum Wohlbefinden der Kinder in Industrienationen kürzlich offenbarte, sind deutsche Kids im Vergleich zu anderen Ländern sehr viel unglücklicher – und das, obwohl es ihnen objektiv betrachtet so gut geht wie noch nie. Zu einigen Faktoren, die zum Glück von Jugendlichen beitragen können, gibt der aktuelle Trendcheck Jacobs Krönung Trendcheck „Glücksfaktor Familie“ Aufschluss. „Gemeinsame Mahlzeiten wie Abendbrot, Restaurantbesuche, das Frühstück am Wochenende oder der Kaffee am Nachmittag schaffen Geborgenheit und Nähe“, so Thiel.

Familientreffpunkt Esstisch

Diese familiären Zusammenkünfte sorgen aber nicht nur für Glücksgefühle, sie besänftigten auch die Gemüter in Zeiten der Konfrontation: Die Küche wird zum „neutralen Boden“. So genießen es laut Trendcheck 58 Prozent der Eltern von 14- bis 17-Jährigen, mit ihren Kindern zusammenzusitzen und sich zu unterhalten, 40 Prozent freuen sich aufs Kaffee trinken und Kuchen essen. Mit zunehmendem Alter der Sprösslinge wächst das Interesse an diesen Aktivitäten sogar: 70 Prozent der Eltern sitzen gern mit ihren bereits volljährigen Kindern zusammen und sprechen dabei über die Dinge des Lebens. Bei fast jedem Zweiten steigt der Serotoninspiegel, wenn sich die Familie nachmittags auf einen Kaffee trifft. „Je früher und je häufiger Eltern und Kinder positive Erlebnisse miteinander erfahren konnten, umso eher werden diese tief im Gefühlszentrum gespeichert“, kommentiert Psychologe Thiel. „Mit solch einfachen Mitteln ist es möglich, Kindern den Start in das Leben zu erleichtern. Und sie kommen immer wieder an den familiären Esstisch zurück – auch wenn sie schon längst aus dem Haus sind.“ Muttertag ist also die ideale Gelegenheit, um die ganze Familie bei einer Tasse Kaffee an einem Tisch zusammenzubringen und das Glück in vollen Zügen zu genießen. Denn Kaffeetrinken verbindet. So bringt auch Jacobs Krönung seit jeher Menschen über den Genuss von Kaffee zusammen. (Havas/nh)

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