Neue Arten: Sturzbomber-Wespen und Spongebob-Pilze

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Der Teufelswurm gräbt in einer Tiefe von 1,3 Kilometern durch die Erde.

Tempe - Mordende Sturzbomber-Wespen, Spongebob-Pilze und Teufelswürmer in tiefen Goldminen: Sie alle gehören zu den besonders skurrilen neuen Arten des vergangenen Jahres.

Die Liste wurde am International Institute for Species Exploration (IISE) der Universität Arizona in Tempe zusammengestellt.

Vorsichtig pirscht sich die Wespe Kollasmosoma sentum an ahnungslose Ameisen heran. Wie ein Sturzbomber düst sie dann auf ihre Opfer zu und legt ein Ei in ihnen ab. Die tödliche Attacke dauert im Schnitt nur 0,052 Sekunden und verwandelt die Ameise in einen Wirt für die Larve der Wespe, wie Forscher ermittelten.

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In einer südafrikanischen Goldmine stießen Wissenschaftler 1,3 Kilometer unter der Erdoberfläche auf einen tierischen Schatz. Der Teufelswurm ist nach Forscherangaben der am tiefsten lebende mehrzellige Erdbewohner. Der einen halben Millimeter lange Fadenwurm wurde Halicephalobus mephisto getauft - in Anlehnung an die griechische Bedeutung des Namens Mephistopheles: „Der das Licht nicht liebt“.

Der Spongebob-Pilz bekam seinen Namen Spongiforma squarepantsii, weil er wie ein Schwamm aussieht und sein Körper wirklich wie ein Schwamm zusammengedrückt werden kann und danach wieder die alte Form annimmt. Aber die Forscher fanden auch noch andere Ähnlichkeiten zwischen dem Comic-Helden und dem Pilz: Die Pflanze riecht nach Früchten und Spongebob lebt in einer Ananas. Und selbst die mikroskopisch kleinen Sporen des Pilzes sehen wie ein Schwamm aus.

dpa

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