Suche nach Überlebenden in Haiti wird eingestellt

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Die Hoffnung ist dahín: Die Suche nach Überlebenden nach der verheerenden Erdbebenkatastrophe auf Haiti wird offiziell beendet.

Genf - Die Regierung Haitis hat nach UN-Angaben die Suche nach Überlebenden der Erdbebenkatastrophe eingestellt. Am Freitag hatten Hilfskräfte noch einen 21-Jährigen aus den Trümmern seines Hauses bergen können.

Die Phase der Rettungen und Bergungen sei nun vorüber, teilte das UN-Büro für die Nothilfekoordination (OCHA) am Samstag in Genf mit. Demnach wurden bei den Suchaktionen nach dem verheerenden Erdstoß vom 12. Januar insgesamt 132 Menschen von internationalen Rettungsteams lebend aus den Trümmern geborgen.

Bisher über 111 000 Tote gezählt 

Wie das UN-Büro zur Nothilfe-Koordinierung in New York (OCHA) unter Berufung auf Haitis Regierung mitteilte, wurden bis zum Freitag (Ortszeit) 111 481 Leichen geborgen. Diese Angabe der Regierung ist die erste präzise Zahl der Toten seit dem verheerenden Beben mit der Stärke 7,0 am 12. Januar.

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Israelische Rettungskräfte bargen am Freitag in der Hauptstadt Port-au-Prince einen 21-Jährigen aus den Trümmern seines Schlafzimmers. Der Zustand des völlig erschöpften Mannes wurde als stabil bezeichnet. Bereits zuvor am Freitag konnte eine 84-jährige Frau lebend geborgen werden. Ihr Zustand sei aber schlecht, sagte ein behandelnder Arzt. Möglicherweise werde die Frau nicht überleben.

Im Mittelpunkt der Hilfseinsätze steht laut OCHA nun ganz die Versorgung der Überlebenden. Hier sei eine weitere Aufstockung im Gange.

apn

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