Noch besteht Hoffnung

Ostsee: Suche nach verschollenen Anglern geht weiter

+
Das Küstenstreifenboot "Hoben" der Wasserschutzpolizei in der Wohlenberger Wieck in Mecklenburg-Vorpommern. Das Boot ist an der Suche nach den beiden Anglern beteiligt.

Boiensdorf/Sassnitz  - Die Wasserschutzpolizei sucht weiter nach zwei vermissten Anglern in der Ostsee. Schlechtes Wetter und hoher Wellengang erschweren die Suchbedingungen. Die Retter sehen aber noch Hoffnung.

Die Suchaktion nach den beiden vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns vermissten Anglern ist am Samstag fortgesetzt worden - ohne Erfolg.

Am frühen Morgen sollte mit einem 26 Meter langen Streifenboot im Seegebiet nach Hinweisen gesuchte werden, die Suche wurde jedoch wegen schlechter Wetterbedingungen frühzeitig abgebrochen, teilte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei mit. Der Bootsführer habe den Wellengang demnach als zu gefährlich eingestuft.

Die 42 und 61 Jahre alten Angler aus Sachsen waren am Donnerstagmorgen von Nordwestmecklenburg mit ihrem offenen Boot mit Außenbordmotor aufgebrochen und nicht wieder zurückgekehrt. Bei der daraufhin ausgelösten Suchaktion wurden am Freitag nordöstlich der Insel Poel ein Überwachungsflugzeug, zwei Hubschrauber und ein Schiff eingesetzt. Dann aber wurde die intensive Suche am Nachmittag beendet, die Hubschrauber und das Flugzeug abgezogen.

Laut Experten sind die Überlebenschancen der beiden Angler nur sehr schwer einzuschätzen. "Bei einer Wassertemperatur von 7 Grad und einer Windgeschwindigkeit von über 70 km/h überlebt man im Wasser wohl nur wenige Stunden", sagte die Sprecherin der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), Antke Reemts, am Samstag. Sollten die beiden Männer sich jedoch nicht im Wasser, sondern tatsächlich noch in ihrem Boot befinden, besteht laut Aussagen der Wasserschutzpolizei noch eine Chance auf Rettung.

Polizeimeldung

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.