Syrien: 120 Polizisten in Hinterhalt getötet

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Beim Kampf um eine nordsyrische Stadt sind 80 Polizisten und Sicherheitsbeamte ums Leben gekommen.

Beirut - In einer nordsyrischen Stadt sind nach Medienberichten 120 Polizisten und Sicherheitskräfte getötet worden. Die Beamten waren in einen Hinterhalt bewaffneter Banden geraten.

Die Beamten seien in der nahe der türkischen Grenze gelegenen Stadt Dschisr al Schughur in einen Hinterhalt geraten und in ein Feuergefecht verwickelt worden, hieß es in dem Fernsehbericht am Montag.

Bei den Angreifern handele es sich um “bewaffnete Banden“, deren Vorgehen in dem Bericht als Massaker bezeichnet wurde. Die bewaffneten Gruppen hätten Polizei- und Sicherheitskräfte angegriffen, das Postamt gesprengt, Behördengebäude in Brand gesteckt und Leichen verstümmelt. Für den Bericht gab es keine Bestätigung von unabhängiger Seite.

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Sicherheitskräfte gehen seit mehreren Tagen gegen die Protestbewegung in Dschisr al Schughur vor. Menschenrechtsgruppen haben berichtet, seit Samstag seien mindestens 35 Menschen getötet worden.

Laut Fernsehbericht versteckten sich die bewaffneten Gruppen in Häusern und schossen auf Soldaten und Zivilpersonen. Sie hätten bei einem Feuergefecht Bewohner als menschliche Schutzschilde eingesetzt, hieß es weiter.

Seit März sind nach Angaben von Menschenrechtsgruppen in Syrien mehr als 1.200 Menschen beim harten Vorgehen der Regierung gegen die Protestbewegung getötet worden.

dapd

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