Taifun "Nesat" zieht weiter nach Vietnam

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Ein Mann kämpft sich bei starkem Regen und Sturm mit einem Schirm über eine Straße in der südchinesischen Provinz Hainan

Hongkong - Der Taifun “Nesat“ hat am Freitag Kurs auf Vietnam genommen. Zuvor hatte er auf der Insel Hainan Überschwemmungen angerichtet. Mindestens 43 Menschen hat er bereits das Leben gekostet.

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Schäden blieben dort aber gering, offenbar nicht zuletzt wegen des umsichtigen Vorgehens der Behörden. Sie brachten 300.000 Menschen in Sicherheit, sagten Flüge ab, schlossen Schulen, setzten den Betrieb von Fähren aus und riefen Fischerboote zurück in die Häfen. Auf den Philippinen hatte “Nesat“ mindestens 43 Menschen den Tod gebracht. Drei Tage nach dem Durchzug des Taifums waren dort noch immer mehr als 160.000 Menschen in Evakuierungszentren unterbracht.

Naturkatastrophen - spektakuläre Bilder

Naturkatastrophen: Das sind die gefährlichsten Länder der Erde

Der WeltRisikoIndex zeigt an, in welchen Ländern das Katastrophenrisiko besonders hoch ist, wobei nicht nur die Gefahr durch Naturkatastrophen in den Blick genommen wird, sondern auch der Entwicklungsstand der Gesellschaft. Auf Platz 10: Der Inselstaat Timor-Leste in Südostasien. In dem bitterarmen auch ein erhöhtes Risiko für Tsunamis und Erdbeben. © dpa
Den neunten Platz belegt El Salvador - das Land wird häufig von Naturkatastrophen wie etwa Erdbeben heimgesucht. Auch Vulkanausbrüche erschweren der Bevölkerung das Leben. © dpa
Laut dem WeltRisikoBericht gehört auch Kambodscha zu den gefährlichsten Ländern der Welt - in dem Entwicklungsland kommt es oft zu Tropenstürmen und Überschwemmungen. Daher ist Kambodscha auf Platz 8 der gefährlichsten Länder der Erde. © dpa
Auf Platz 7: Costa Rica. Hier herrscht Gefahr durch Naturkatastrophen wie Erdbeben, Vulkanausbrüche oder Hurrikane, wegen der es auch zu Überschwemmungen kommen kann. © dpa
Den sechsten Platz belegen die Salomonen. Der Inselstaat im Pazifik wird häufig von Erdbeben und Tsunamis erschüttert. © dpa
Auf Platz 5: Bangladesch. Das Entwicklungsland wird kontinuierlich von Unwettern heimgesucht und ist stark erdbebengefährdet. © dpa
Auf Platz 4 der Liste ist Guatemala - in dem Land besteht eine erhöhte Gefahr für Wirbelstürme. Außerdem gibt es in dem Entwicklungsland 25 aktive Vulkane. © dpa
Den dritten Platz der Statistik belegen die Philippinen. Der Inselstaat ist häufig von Taifunen oder Erdbeben betroffen. © dpa
Der Inselstaat Tonga ist auf Platz zwei der gefährlichsten Länder. Er wird häufig von verheerenden Naturkatastrophen wie Erdbeben heimgesucht. © dpa
Den traurigen ersten Platz belegt Vanuatu - der Pazifikstaat leidet unter dem Klimawandel und Naturkatastrophen wie Erdbeben und Stürmen. © dpa

dapd

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