Drama in Taiwan

Vier Tote nach Brückeneinsturz - Video zeigt dramatisches Unglück

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Es ist der Moment kurz, bevor die Brücke in Taiwan einstürzt. Ein Video zeigt das ganze Unglück.

Beim Einsturz einer Brücke im Osten Taiwans sind mindestens zwölf Menschen verletzt worden. Sechs Menschen werden noch vermisst, wie die Feuerwehr am Dienstag mitteilte. Ein Video zeigt das Unglück.

  • In Taiwan ist eine 140 Meter lange Stahlbrücke im Fischerhafen von Nanfangao eingestürzt.
  • Die Brückenteile stürzten auf Fischerboote - vier Tote wurden bislang geborgen.

Update vom 2. Oktober 2019

: Nach dem Einsturz einer Brücke im Osten Taiwans sind bis Mittwochmorgen vier Tote geborgen worden, teilt die Nachrichtenagentur dpa mit. 

Bei den Opfern handle es sich um ausländische Arbeiter aus Indonesien und den Philippinen, teilte die Notfallzentrale mit. Sie seien in Booten entdeckt worden, die von herabfallenden Brückenteilen getroffen wurden. Zwei Personen galten noch als vermisst. „Die Suche am Unglücksort wird fortgesetzt“, sagte Transportminister Lin Chia-lun.

Taiwan: 140-Meter-Brücke stürzt ein - Video zeigt dramatisches Unglück

Erstmeldung vom 1. Oktober 2019:

Nanfangao - Die 140 Meter lange Brücke in der östlichen Küstenstadt Nanfangao stürzte auf einen Öltanker und mehrere Fischerboote, wie Videoaufnahmen von dem Unglück zeigen.

Nach Brückeneinsturz in Taiwan - Öltanker geht in Flammen auf

Der Öllaster ging nach dem Einsturz in Flammen auf. Der Fahrer sei aus dem brennenden Fahrzeug gerettet und mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden, teilte die Behörde mit. Brückenteile versenkten zudem mindestens drei Fischerboote.

Die Feuerwehr fürchtete, dass die sechs Vermissten unter den Trümmerteilen der Brücke eingeschlossen sein könnten. Unter den Verletzten befinden sich demnach zwei Mitarbeiter der Küstenwache sowie der Kapitän des Öltankers. „Der Rettungseinsatz dauert an“, teilte die Feuerwehr mit. Präsidentin Tsai Ing-Wen sagte vor Journalisten, sie hoffe, dass „jeder in kürzester Zeit gerettet" werden könne, „um den Schaden zu minimieren“.

Die Brücke wurde 1998 gebaut. Sie führt über einen Wasserzugang des Fischerhafens Nanfangao. Die Behörden nahmen Ermittlungen zur Einsturzursache auf. Über etwaige Tote gab es vorerst keine Berichte. Laut Augenzeugen war die Brücke plötzlich eingestürzt - „wie ein freifallender Gegenstand“, sagte ein Einwohner dem Lokalsender SET TV. Zu der Zeit sei der tropische Wirbelsturm bereits abgezogen, das Wetter sonnig gewesen.

Nach dem Brückeneinsturz in Taiwan suchen Rettungskräfte nach Überlebenden.

Seit „Mitag“ Taiwan am Montag erreichte, sind mindestens zwölf Einwohner des pazifischen Inselstaats verletzt worden, laut der zentralen Katastrophenschutzbehörde zumeist durch herabstürzende Gegenstände - oder weil sie vom Wind von ihren Motorrollern gepustet wurden. In mehr als 65.000 Haushalten fiel der Strom aus. Fast 5000 Einwohner in flutgefährdeten Gebieten der Insel mussten vorübergehend ihre Häuser verlassen. Laut Taiwans Wetterdienst schwächt sich „Mitag“ allmählich ab und zieht weiter Richtung Südkorea.

dpa

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