Geheimdienst dämpft Spekulationen über Terroranschlag

Taucher entdecken Rumpfteil der abgestürzten Tupolew

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Eine Tupolew Tu-154

Sotschi - Nach dem Absturz eines russischen Flugzeugs mit 92 Menschen über dem Schwarzen Meer haben Taucher am Montag ein großes Rumpfteil gefunden.

Es liege etwa 1,6 Kilometer von der Küste vor dem Ort Adler bei Sotschi entfernt in 27 Meter Tiefe, meldeten russische Agenturen unter Berufung auf den Stab der Sucharbeiten. „Es werden Vorbereitungen zur Bergung getroffen“, sagte ein Sprecher.

Die Maschine vom Typ Tupolew Tu-154 des russischen Verteidigungsministeriums war am Vortag kurz nach dem Start in Adler verunglückt. An Bord waren viele Sänger des Alexandrow-Armeechores, die zu einem Konzert nach Syrien fliegen sollten.

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB bemühte sich unterdessen, wachsende Spekulationen über einen Terroranschlag zu dämpfen. Mögliche Ursachen seien Vogelschlag, schlechtes Kerosin, technisches Versagen oder ein Pilotenfehler, teilte die Behörde mit. Auch Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte, die Version eines Anschlags werde nicht vertieft. Sie stehe „bei weitem nicht an erster Stelle“.

AFP

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