Auf Sumatra

Tausende Menschen flüchten vor Vulkanausbruch

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Der Sinabung auf Sumatra ist wieder aktiv.

Sumatra - Ein zweifacher Vulkanausbruch auf der indonesischen Insel Sumatra hat am Sonntag mehr als tausend Menschen in die Flucht getrieben.

Nachdem der Sinabung am Morgen eine erste Aschewolke sieben Kilometer hoch in die Luft pustete, brachten Polizisten und Soldaten die Anwohner aus einer Zone von drei Kilometern um den Berg in Sicherheit, wie ein Sprecher des Katastrophenschutzes mitteilte.

Am Nachmittag spuckte der Sinabung ein zweites Mal glühende Asche und Gesteinsbrocken. Zunächst hätten 1293 Menschen ihre Häuser verlassen müssen, aber die Zahl werde noch steigen, teilte der Behördensprecher mit. Der Sinabung war im September zum ersten Mal seit drei Jahren ausgebrochen, damals wurden 15.000 Menschen vom Fuße des Berges in Sicherheit gebracht.

In Indonesien gibt es dutzende aktive Vulkane. Bei einer Serie von Ausbrüchen des Merapi auf der Hauptinsel Java waren vor drei Jahren mehr als 350 Menschen ums Leben gekommen.

afp

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