Protz-Bischof

Bleibt Tebartz-van Elst länger im Exil?

+
Franz-Peter Tebartz-van Elst

Frankfurt/Main - Die vom Papst verordnete Auszeit für den umstrittenen Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst könnte sich in die Länge ziehen.

Die Kommission zur Untersuchung der hohen Kosten des neuen Bischofssitzes werde ihren Bericht frühestens zu Ostern, womöglich aber erst zum Sommerbeginn vorlegen, sagten Mitglieder des Gremiums dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Grund sei eine unerwartet hohe Zahl zu prüfender Unterlagen.

Die Deutsche Bischofskonferenz wies das jedoch zurück. Erzbischof Robert Zollitsch als Vorsitzender des Gremiums gehe weiter davon aus, dass er den Bericht der Prüfungskommission voraussichtlich im Januar 2014 erhalte. Dies teilte der Sprecher der Bischofskonferenz, Matthias Kopp, am Sonntag der Nachrichtenagentur dpa mit.

Papst Franziskus hatte im Oktober „in Erwartung der Ergebnisse“ der von der Deutschen Bischofskonferenz eingesetzten Kommission Tebartz-van Elst eine Amtspause verordnet. Der 54-Jährige hatte mit der luxuriösen Ausstattung seiner neuen Bischofsresidenz Schlagzeilen gemacht. Deren Kosten sollen von 2,5 auf mehr als 30 Millionen Euro explodiert sein. Derzeit hält sich Tebartz-van Elst in einem bayerischen Kloster auf. Die Pressestelle des Bistums war am Sonntag für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.