Hochwasser in Teilen Deutschlands

Temperaturen sinken zum Wochenende

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In Süddeutschland genossen die Menschen die frühlingshaften Temperaturen, wie hier auf dem Olympiaberg in München.

Offenbach - Nach dem Temperaturrekord an Heiligabend ist es am ersten Weihnachtstag etwas kühler gewesen. Der Deutsche Wetterdienst registrierte um die Mittagszeit in Baden Werte zwischen 15 und 16 Grad.

In Freiburg, wo der DWD für Montag als "offiziellen Allzeitrekord für den Heiligen Abend" 18,9 Grad verkündet hatte, war es am ersten Weihnachtstag 15 Grad warm. Der bisherige Rekord für einen 25. Dezember liegt den Angaben zufolge bei 18,4 Grad 1983 in Baden-Baden.

Niederschläge und milde Temperaturen sorgten unterdessen in Teilen Deutschlands weiter für hohe Wasserstände. In Bayern gab es an vielen Main- und Donauzuflüssen sowie an Main und Donau kleinere Ausuferungen und überschwemmte landwirtschaftliche Flächen, wie der Hochwassernachrichtendienst in Augsburg mitteilte.

Auch in Teilen Baden-Württembergs hielt das Hochwasser an. Am Rhein in Mannheim und am Pegel Berg der Donau wurde am Dienstag der Scheitel erwartet, wie die Hochwasserzentrale in Karlsruhe mitteilte. Danach verlagere sich das Hochwasser weiter flussabwärts. Das Wasser im Main bei Wertheim steigt am Dienstag und Mittwoch noch langsam weiter an, wie die Hochwasserzentrale in Karlsruhe mitteilte. Am Dienstagvormittag wurde in der Stadt ein Pegelstand von rund 3,5 Metern gemessen.

In Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt meldeten die Hochwasserzentralen für mehrere Flüsse erhöhte Pegel. So galt in Sachsen an 7 von 105 Pegeln Hochwasser.

Höchstwerte von bis zehn Grad erwartet

Die Hochwasserlage in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Hessen entspannt sich hingegen wieder. Die kurzzeitig gesperrte Schifffahrt auf dem Rhein zwischen Maxau und Düsseldorf wurde am Dienstagnachmittag wieder eingeschränkt freigegeben, nachdem der Pegel bei Maxau wieder unter die kritische Marke von 7,50 Metern gefallen war, wie ein Sprecher des Hochwassermeldezentrums in Mainz auf dapd-Anfrage sagte. Schiffe dürften wieder langsam in der Flussmitte fahren.

In Köln, wo der Rheinpegel bei 7,60 Metern lag und nur noch minimal stieg, richtet sich der Blick der Hochwasserexperten auf Donnerstag: Dann soll es erneut Niederschläge geben. Abhängig von der Ergiebigkeit des Regens wird der Pegel am Wochenende die Marke von acht Metern überschreiten. Die Altstadt wäre aber erst ab einem Wasserstand von neun Metern betroffen.

Zum Ende der Woche sinken die Temperaturen in Deutschland wieder: Mit Höchstwerten zwischen zwei Grad an der Ostseeküste und zehn Grad am Oberrhein werde es am Freitag nicht mehr ganz so mild wie bisher, teilte der DWD mit. Am Mittwoch sollen die Höchsttemperaturen noch bei sechs bis zwölf Grad und am Donnerstag zwischen 5 und 14 Grad liegen.

Am Freitag muss laut DWD im Norden wieder mit glatten Straßen gerechnet werden. Die Schneefallgrenze sinkt dann auch wieder "auf die in einem typischen deutschen Winter üblichen Werte zwischen 400 und 800 Meter".

dapd

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