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Hitzewarnung am Donnerstag - wo sie gilt und wo es zu markanten Gewittern kommen kann

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Von: Kai Hartwig

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In Deutschland brauchen ausgetrocknete Böden und Flüsse dringend Niederschlag. Der kommt am Wochenende, aber nur vereinzelt.

Kommt die lang ersehnte Erfrischung? Auf die Hitze könnten Niederschläge folgen

Update vom 18. August, 7.55 Uhr: Kommt nun die ersehnte Erfrischung? Der Regen, der der Hitze und Trockenheit ein Ende bereitet? Nur bedingt. Zumindest lassen die aktuellen Vorhersagen nicht auf Entspannung hinsichtlich der Extremwetterlage hoffen. Auf die Hitze können Unwetter folgen.

Für den Nordosten Deutschlands hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitag erneut eine Hitzewarnung ausgerufen. Diese gilt von Schwerin über Magdeburg bis Dresden. „Eine Tiefdruckzone breitet sich mit schwülwarmer, teils heißer Luft auf den Süden und Osten aus, während in den Westen und Nordwesten etwas weniger warme und stabilere Luft einsickert“, so der DWD.

Die Höchstwerte bewegen sich im Osten zwischen 27 und 34 Grad. Im restlichen Deutschland zwischen 22 und 29 Grad. Im Laufe des Donnerstags kann es im Nordosten und Südwesten vereinzelt zu markanten Gewittern kommen. „Lokal Starkregen bis 20 l/qm in kurzer Zeit, kleinkörniger Hagel und Sturmböen Bft bis 9 (bis 80 km/h). Vereinzelt Unwetter mit heftigem Starkregen um 30 l/qm in kurzer Zeit nicht ausgeschlossen“, warnt der DWD.

 Baden-Württemberg, Stuttgart: Ein Traktor fährt zur Bodenbearbeitung über ein abgeerntetes, trockenes Feld und zieht dabei eine große Staubwolke.
Wetter in Deutschland: Es bleibt trocken. Flächendeckender Regen bleibt aus. ©  Bernd Weißbrod/dpa/dpa-Bildfunk

In der Nacht zum Freitag kann es dann vor allem im Osten und Süden Deutschlands zu „kräftigen Schauern und Gewittern mit Unwetterpotential“ kommen. Doch der große, flächendeckende Regen bleibt weiterhin aus. Am Freitag kann es im Nordwesten zu einzelnen, teils länger anhaltenden gewittrigen Niederschlägen mit Unwetterpotential kommen. Wolken bilden sich teils auch im Südwesten bis nach Mitteldeutschland. Doch das kühle Nass bleibt weitgehend aus.

Zum Wochenende drohen „Überschwemmungen“ durch Starkregen und Gewitter – dann erneut „Dürre und Hitze“

München – Am Mittwoch (17. August) erlebt Deutschland noch einmal hochsommerliches Wetter. Erneut macht sich die Hitze in weiten Teilen der Bundesrepublik breit, mit Temperaturen teils über 30 Grad. Doch schon ab dem späten Nachmittag kommt es nach Angaben von Wetter.net im Westen zu ersten Schauern und Gewitter.

Wetter in Deutschland: Zum Wochenende können Starkregen und Gewitter „Überschwemmungen“ bringen

Der Niederschlag erreicht laut Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Tag danach neben dem Westen auch den Südwesten und Osten Deutschlands. Trotz Temperaturen von bis zu 34 Grad kann am Donnerstag (18. August) eine Menge Regen herunterkommen, teils droht sogar Sturzflutgefahr.

Meteorologe Dominik Jung geht sogar als Folge von Starkregen und Gewitter „von Überschwemmungen aus. Regional wird es heftig werden. Wo aber genau diese Regionen liegen werden, wird man erst sehen, wenn sich die Gewitter und Unwetter gebildet haben“, erklärte er gegenüber Wetter.net. Eine exakte Berechnung sei aber nur sehr schwer vorzunehmen.

Ein Auto fährt über eine überschwemmte Straße und sorgt für sehr große Wasserspritzer
Überschwemmungen durch Starkregen (wie hier in Niedersachsen) können in Deutschland bis zum Wochenende auftreten. © Lars Klemmer/dpa

Deutschland: Wetter startet am Wochenende durchwachsen, dann lassen die Schauer deutlich nach

Auch Freitag (19. August) und Samstag (20. August) wird das Wetter in Deutschland laut Wetterprognose von DWD und Wetter.net überwiegend durchwachsen. Immer wieder ist mit Regenschauern sowie Gewittern zu rechnen, vor allem im Süden und Osten. Die Temperaturen liegen zwischen am Freitag noch bei 21 bis 30 Grad, am Samstag bei maximal 26 Grad.

Doch schon am Sonntag (21. August) wird kaum noch Regen erwartet, bis auf einige wenige Schauer bleibt es trocken. Sonne und Wolken wechseln sich dabei laut Wetter.net ab, das Thermometer steigt auf bis zu 27 Grad.

Wetter in Deutschland: Kommende Woche kehren Dürre und Hitze zurück – und bleiben wohl bis Anfang September

Und es ist ab kommender Woche wohl wieder vorbei mit der kurzen Abkühlung. „Es deutet sich ab nächster Woche schon die wieder die nächste Dürre und Hitze an“, meinte Meteorologe Jung. Nach Berechnungen des US-Wettermodells hält dieser Zustand im August weiter an. „Die Temperaturen könnten nächste Woche wieder rasch auf 30 bis 35 Grad ansteigen. Regen wäre dann wieder kein großes Thema mehr“, so der Wetterexperte: „Diese neue Dürre- und Hitzephase würde dann wohl bis Anfang September Bestand haben.“

Die trockenen Böden und tiefen Flusspegel in Deutschland dürften sich also nur kurz über dringend benötigten Niederschlag freuen. Nach dem Wochenende werden wohl wieder Dürre und Hitze das Wetter bestimmen. Ein Ende des Hochsommers ist vorerst nicht in Sicht. (kh)

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