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Tempo-Sünderin bekommt 35 Strafzettel – darum muss sie nicht bezahlen

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Von: Marcus Efler

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Kameras einer Section Control. (Symbolbild)
Wachsam: Kameras einer Section Control. (Symbolbild) © Peter Steffen/dpa

Auf immer derselben Strecke fuhr eine Französin 35 Mal zu schnell, und wurde jedes Mal dabei erwischt. Deshalb kam sie schließlich ohne Strafe davon.

Besançon (Frankreich) – Viele Autofahrer kennen das: Wenn es rot blitzt, zuckt man zusammen und tritt auf die Bremse – natürlich viel zu spät. Manchmal bemerkt man aber auch gar nicht, dass man gerade gemessen – und sein Verstoß gegen ein Tempolimit dokumentiert wird. So erging es einer französischen Autofahrerin, die täglich auf der Route nationale 57 bei Besançon unterwegs ist, wie 24auto.de* berichtet. Dort stehen zwar keine Radargeräte, aber es gibt dort eine sogenannte Section Control. Dieses System stoppt die Zeit, die ein Auto zwischen zwei Kontrollstellen benötigt, und ermittelt so die Durchschnittsgeschwindigkeit.

35 Mal war die 22-Jährige auf der Messstrecke zu eilig unterwegs. Die Geldstrafen summierten sich innerhalb eines knappen halben Jahres schließlich auf 2.600 Euro, dazu setzte es Punkte-Strafen im Autofahrer-Register. Davon bekam die Fahrerin allerdings lange nichts mit, da ihr die Bußgeldbescheide erst nach einige Monate zugingen. Zu spät, fand sie, und zog vor Gericht: Hätte sie den Strafzettel früher bekommen und von der Section Control gewusst, wäre sie auch langsamer gefahren. Tatsächlich folgte das Gericht diesem Argument – und erließ der eiligen Französin die Strafen. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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