Tepco kürzt Manager-Gehälter

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Fukushima-Katastrophe: Der japanischen Regierung reicht die Umstrukturierung bei Tepco nicht aus.

Tokio - Der Betreiber der Atomruine in Fukushima kürzt seinen Managern angesichts der andauernden Krise die Gehälter. Außerdem hat Tepco um Unterstützung bei der finanziellen Entschädigung der Opfer gebeten.

Der Chef des Atomkonzerns Tepco, Masataka Shimizu, kündigte am Dienstag an, die Bezüge noch stärker als bisher zu kürzen und weitere Anlagevermögen des Konzerns abzustoßen. Sein Unternehmen verfolge energische Umstrukturierungen, hieß es.

Zugleich bat Shimizu die Regierung angesichts mangelnder Kapitaldeckung offiziell um Unterstützung bei der finanziellen Entschädigung der Opfer. Tepco hatte anfänglich geplant, seinen Vorstandsmitgliedern 50 Prozent der Bezüge zu kappen, 25 Prozent bei Mitarbeitern in Managerposten und 20 Prozent bei anderen Beschäftigten.

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Die japanische Regierung fordert jedoch laut Medien weitergehende Umstrukturierungen des Konzerns. So solle möglicher Kritik zuvorgekommen werden, sollte Tepco die Stromgebühren erhöhen wollen, um die zu erwartenden horrenden Entschädigungssummen zu bezahlen.

dpa

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