Tepco mit Milliardenverlust

Tokio - Der Betreiber des zerstörten japanischen Atomkraftwerkes Fukushima, Tokyo Electric Power (Tepco), hat im zweiten Quartal einen Milliardenverlust verbucht.

Das Minus betrug netto 572 Milliarden Yen (5,2 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Dienstag in Tokio mitteilte. Grund sind die hohen Kosten für die Folgen der Atomkatastrophe in Fuskushima vom 11. März.

105 Milliarden Yen kostete den Angaben zufolge die Stabilisierung der Lage an den havarierten Atommeilern. 398 Milliarden Yen wandte Tepco für Entschädigungszahlungen an Betroffene in der Region des Kraftwerks auf.

Zugleich verkaufte Tepco wegen gesunkener Nachfrage auch deutlich weniger Strom. Der Umsatz im zweiten Quartal sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,2 Prozent auf 1,13 Billionen Yen.

Fukushima: Schock-Bilder aus der Todeszone

Fukushima: Schock-Bilder aus der Todeszone

dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.