Tepco hat nicht genug Dosimeter für Arbeiter

Tokio - Der japanische Stromkonzern Tepco hat nicht genug Strahlenmessgeräte für die Arbeiter in der Atomruine Fukushima. Dafür hat das Unternehmen jetzt eine Verwarnung bekommen.  

Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Kyodo vom Freitag hat die Atomsicherheitsbehörde NISA deswegen eine Verwarnung ausgesprochen. Arbeiter mussten sich Dosimeter teilen, nachdem viele der Geräte bei dem Erdbeben und dem Tsunami kaputt gegangen waren.

Diese Situation müsse im Sinne der Arbeiter verbessert werden, sagte NISA-Sprecher Hidehiko Nishiyama. Laut Angaben von Tepco stehen mittlerweile 420 Messgeräte zur Verfügung, eines für jeden diensttuenden Arbeiter. Das Krisenmanagement des Atomkonzerns ist ins Kreuzfeuer der Kritik geraten, nachdem letzte Woche drei Arbeiter hoher Strahlung ausgesetzt waren.

dpa

Rubriklistenbild: © AP

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