Video-Botschaft aus Hannover

Helge Schneider: Mit Mandarine und Kung Fu gegen den Terror

Hannover - Vom Terror-Alarm in Hannover war am Dienstag Abend nicht nur das Länderspiel betroffen, sondern auch Kabarettist Helge Schneider. Dessen Auftritt wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt. Der Künstler reagierte auf die ihm typische Art und Weise.

Hannover im Ausnahmezustand. Neben dem Länderspiel zwischen Deutschland und den Niederlanden mussten am Mittwochabend noch mehrere andere Veranstaltungen abgesagt werden. Aus Sicherheitsgründen wurden unter anderem ein Jazz-Konzert sowie ein Auftritt von Kabarettist Helge Schneider gecancelt.

Schneider, der für seinen trockenen und subtilen Humor bekannt ist, war offenbar dermaßen bedient über das nicht stattfindende Ereignis beziehungsweise über die schrecklichen Gründe, die dazu geführt haben, dass er seinen Fans am Abend via Facebook eine Video-Botschaft übermittelte. Darin kommentiert Schneider bewusst lakonisch, dass seine Lesung aus Sicherheitsgründen abgesagt wurde und erklärte: "Jetzt bin ich im Hotel und esse 'ne Mandarine."

In dem knapp über zwei Minuten dauernden Video sagt Schneider zudem: "Als ich angefangen habe, Musik zu machen und solche Sachen, habe ich mir nicht so gedacht, dass es eines Tages so kommen würde, dass ich mal was absage, obwohl ich äußerst durchtrainiert bin - und fit." Doch kleinkriegen lassen will sich der Kabarettist nicht: "Ich kann nur sagen: Wenn das so weitergeht, und ich morgen nochmal absagen muss - dann komme ich am Donnerstag wieder", macht Schneider unmissverständlich klar, dass er sich nicht einschüchtern lassen will. Während er das sagt, kaut er lässig seine  Mandarine.

Um seine Ankündigung zu untermauern, steht Schneider in dem Video von seinem Stuhl auf, macht ein paar Kung-Fu-Tritte in die Luft, setzt sich dann wieder hin und schaltet die Aufnahme ab.

Das Video wurde bei Facebook bis Mittwoch Vormittag knapp vier Millionen Mal angesehen und über 58.000 Mal geteilt.

Jetzt in Hannover

Posted by Helge Schneider on Dienstag, 17. November 2015

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