"test": Hundefutter ist oft zu nährstoffarm

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Nur wenige Hundefutter-Sorten bieten ausreichend Nährstoffe für eine ausgewogene Ernährung. Foto: Peer Grimm

Berlin - Hundebesitzer wollen nur das Beste für ihren Vierbeiner. Die Suche nach gesundem Hundefutter kann für sie allerdings schwer werden. Wie Stiftung Warentest herausfand, sind viele Sorten zu nährstoffarm. Doch es gibt Lichtblicke.

Viele Hundefuttersorten versorgen das Tier nicht mit genug Nährstoffen. Bei einem Test der Stiftung Warentest fiel deshalb jedes zweite der 30 getesteten Produkte mit "mangelhaft" durch. Achtmal konnten die Warenprüfer die Note "sehr gut" vergeben: Darunter waren unter anderem fünf Produkte von Discountern und Supermärkten, heißt es in der Zeitschrift "test" (Ausgabe 03/2015). Ist das Feuchtfutter als "Alleinfutter" ausgezeichnet, muss es den Hund mit allen nötigen Nährstoffen versorgen. Je nach Hersteller fehlten bei 14 getesteten Produkten aber Kalzium, Linolsäure, Kupfer oder Vitamin B1. Ein Produkt bekam wegen seines hohen Kadmiumgehalts die Note "mangelhaft".

Nicht empfehlenswert sind unter den mangelhaften Futtersorten auch ein Bio- und ein vegetarisches Produkt. Hier fehlten ebenfalls Vitamine. Bei der Suche nach dem richtigen Futter sollten Halter vor allem aufs Etikett schauen: Wünschenswert sind Nebenprodukte vom Schlachten wie Leber, Herz und Innereien. Das sind keine minderwertigen Abfälle, sondern wichtige Nährstoffquellen. Empfehlenswert sind auch zugesetzte Vitamine wie Vitamin B1.

(dpa/tmn)

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