Tierärztekammer warnt: Fledermäuse nicht anfassen

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Nachtaktiv: Fledermäuse, hier das Große Mausohr, sollte man nicht anfassen.

Fledermäuse können Tollwut übertragen, darauf weist die Bundestierärztekammer hin. Sie warnt vor direktem Kontakt mit den Tieren.

Gerade in den Monaten August und September passiere es immer wieder, dass Fledermäuse in Wohnungen fliegen – besonders in Großstädten. „Fledermäuse sind völlig harmlos und fliegen Menschen weder in die Haare noch ins Gesicht“, erläutert Dr. Theo Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer.

Im August und September zeigten einig Arten das so genannt Invasionsverhalten, das wahrscheinlich mit dem Erkunden möglicher Winterquartiere zusammenhänge.

Wer eine verletzte oder flugunfähige Fledermaus auf der Straße findet, dürfe sie nicht mit bloßen Händen anfassen. „Fledermäuse können die Fledermaustollwut übertragen.“ Sie sei für den Menschen genauso gefährlich wie die klassische Tollwut. Übertragen wird sie durch Bissverletzung über den Speichel des infizierten Tieres. Hunde und Katzen sollten regelmäßig gegen Tollwut geimpft werden.

Wer eine Fledermaus findet, solle sie entweder mit dicken Handschuhen greifen oder vorsichtig in ein dickes Tuch wickeln und in eine verschließbare Pappschachtel mit Luftlöchern setzen. Man sollte den Tieren eine Schälchen mit Wasser anbieten, zum Beispiel der Deckel eines Gurkenglases.

Wichtig sei es dann, die Naturschutzbehörde; das Veterinäramt oder einen Tierarzt zu verständigen. (red)

Informationen: Friedrich- Loeffler-Institut, Tel. 0 33 979 / 800

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