Tiere in Gefahr: Osterfeuer vor Anzünden umschichten

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Osterfeuer können für Tiere zu einer Todesfalle werden. Denn das gestapelte Reisig und Holz wirkt auf sie wie ein sicherer Unterschlupf. Foto: Andrea Warnecke

Osterfeuer können eine tödliche Gefahr für kleine Tiere sein. Wenn das Brennmaterial bereits einige Zeit vor dem Feuer zusammengetragen wird, nutzen Igel, Mäuse, und viele Vögel die Reisighaufen als Versteck und Brutplatz.

Bonn (dpa/tmn) - Ein Haufen aus Holz und Reisig ist ein perfekter Unterschlupf für Tiere - das gilt auch für das Material für das Osterfeuer. Daher rät der Deutsche Tierschutzbund grundsätzlich vom Abbrennen ab, vor allem wenn man brütende Vögel oder seltene Tierarten darin findet.

Mindestens sollte man aber das gesammelte Material vor dem Anzünden noch einmal komplett umschichten. Es reicht nicht aus, nur am Haufen zu rütteln, um Insekten, Igel, Kröten und Mäuse zu vertreiben. Aus Angst würden sie eher völlig ruhig dort bleiben, wo sie sind, statt die Flucht zu ergreifen.

Osterfeuer werden in vielen Regionalen am Abend des Karsamstags oder am Morgen des Ostermontags entzündet. Sie gehen dem Tierschutzbund zufolge auf einen heidnischen Brauch zurück, bei dem der Abschied vom Winter und das Begrüßen des Frühlings gefeiert wurde.

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