Auf dem Wunschzettel

Tiere: Mit Kindern über Pflichten sprechen

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Ein Tier braucht viel Aufmerksamkeit und Pflege. Das sollte man vor der Anschaffung mit Kindern besprechen. Foto: Silvia Marks

Niedlich, macht aber auch viel Arbeit: Geschenkte Tiere kann man nach Weihnachten nicht einfach zurückgeben. Über den Kauf sollten sich Eltern daher ausgiebig Gedanken machen.

Bonn (dpa/tmn) - Tiere kann man nach dem Kauf nicht einfach wieder abgeben. Eltern sollten mit ihren Kindern deshalb genau über die Anforderungen von Haustieren sprechen - vor allem, wenn sie auf dem Wunschzettel für Weihnachten stehen. "Tiere haben Ansprüche, die erfüllt werden wollen. Wenn das Tier dann da ist, müssen sich das Kind und die Eltern darum kümmern", erläutert Lea Schmitz vom Deutschen Tierschutzbund. Oft bleibe die Arbeit aber an den Erwachsenen hängen.

Die Weihnachtszeit hat außerdem den Nachteil, dass es meist sehr hektisch zugeht. Die Tiere können sich so nicht in Ruhe im neuen Zuhause eingewöhnen. Viele Vierbeiner landen im neuen Jahr dann wieder im Tierheim.

Sind Kinder sehr tierbegeistert, können regelmäßige Besuche im Tierheim erstmal eine gute Zwischenlösung sein. "Dort gibt es oft die Möglichkeit, mit den Hunden spazieren zu gehen oder Katzen zu streicheln", sagt Schmitz. So kommen Kinder mit Tieren in Kontakt, ohne dass sich daraus große Pflichten ergeben.

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