Tierschützer warnen vor Hamster-Kauf nach "Raffi"-Kinofilm

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Goldhamster sind keine geeigneten Haustiere für Kinder. Tagsüber wollen sie ihre Ruhe, nachts werden sie aktiv. Foto: Waltraud Grubitzsch

"Oh, wie süß! Den will ich auch haben." Das könnten Kinder nach dem Film "Rettet Raffi!" zu ihren Eltern sagen. Doch Tierschützer raten: Dem Wunsch sollte nicht nachgegeben werden.

Bonn (dpa) - Der Deutsche Tierschutzbund hat vor unüberlegten Käufen von Goldhamstern nach dem Besuch des Kinofilms "Rettet Raffi!" gewarnt. Die Tiere landeten später häufig im Tierheim, da die Halter Ansprüche und Bedürfnisse der Tiere unterschätzten, teilte der Verband mit.

" Rettet Raffi!" handelt von der turbulenten Suche nach einem entführten Goldhamster. Die Art, wie der Film den Hamster darstellt, ist nach Ansicht der Tierschützer"problematisch" und "weit weg von der Realität". Goldhamster seien nachtaktive Tiere, die tagsüber schlafen und vom Menschen in Ruhe gelassen werden möchten. Nach Familien-Filmen mit Tieren wie "Findet Nemo" oder "101 Dalmatiner" seien in der Vergangenheit bestimmte Arten häufiger gekauft worden.

Hauptdarsteller des Films ist ein syrischer Goldhamster, der dafür ein halbes Jahr trainiert wurde und während des Drehs 14 Doubles hatte. Um die nachtaktiven Tiere zu schonen, habe man immer erst ab dem späten Nachmittag mit ihnen gedreht und manches auch mit Computertricks umgesetzt, erklärte die Produktion.

Deutscher Tierschutzbund

Rettet Raffi!

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