Gutes tun und Single-Rituale

Tipps gegen Einsamkeit an Weihnachten

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Wer Weihnachten ohne Familie auskommen muss, kann etwas gegen die Einsamkeit tun - etwa Freunde und Nachbarn empfangen. Foto: Patrick Pleul

Nicht alle Menschen haben die Möglichkeit, die Weihnachtstage im Kreis ihrer Familie zu verbringen. Das heißt aber nicht, dass sie sich deprimiert zurückziehen müssen. Ein Beziehungscoach zeigt Alternativen auf.

Wien (dpa/tmn) - Weihnachten ist ein klassisches Familienfest. Manchen Menschen fühlen sich zu dieser Zeit besonders einsam. Die Gründe können vielfältig sein - ein verstorbener Partner, eine Scheidung oder die Kinder, die keine Zeit für einen Besuch haben.

Der Beziehungscoach Dominik Borde hat einige Tipps gegen das Gefühl des Alleinseins. Er betont: "Kein Schicksal ist in Stein gemeißelt. Wir können jeden Tag bewusst etwas dafür tun, dass wir uns nicht einsam fühlen." Drei Vorschläge:

Gutes tun: "Kaum etwas macht uns selbst glücklicher, als wenn wir von Herzen Glück schenken", findet Borde. Er schlägt vor, sich bei Hilfsorganisationen, in Kirchen oder der Gemeinde zu engagieren.

Rituale: "Gerade Singles können Weihnachten so gestalten, wie es ihnen gefällt." Borde findet, nicht nur Familien haben Traditionen. So könne man sich mittags mit anderen auf einen Punsch treffen und abends ein offenes Haus für Freunde und Nachbarn anbieten. Der Experte geht davon aus, dass man so bestimmt viele schöne Erinnerungen sammelt.

Nein sagen: "Wem bei "Jingle Bells" schon das Grauen überfällt und wer beim Gedanken an Weihnachten am liebsten flüchten würde, sollte das auch tun", erklärt Borde. Er schlägt vor, in den Urlaub zu fahren. Das klinge zwar für viele abwegig, sei aber eine gute Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen.

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