Schweiz

Ein Todesopfer bei Wintereinbruch

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In der Schweiz hat es wegen des Wintereinbruchs ein Todesopfer gegeben.

Emmen/Zürich - Der ersehnte Wintereinbruch in der Schweiz ist am Montag von mindestens einem tödlichen Verkehrsunfall überschattet worden. Starke Schneefälle führten im Straßennetz zu Behinderungen.

Der alpenquerende Lastwagenverkehr wurde praktisch gestoppt. Ein vierjähriger Junge kam im Zürcher Oberland ums Leben. Er saß im Wagen einer 35-Jährigen, die auf schneeglatter Straße die Kontrolle über ihren Wagen verlor und mit einem entgegenkommenden Lieferwagen kollidierte. Der Schneefall führte zu prekären Verhältnissen im Straßenverkehr und auch zu Behinderungen im Schienenverkehr, wie eine AP-Umfrage bei den zuständigen Stellen zeigte.

Der Lkw-Verkehr auf den Nord-Süd-Verbindungen wurde zeitweise völlig unterbrochen. Die Autobahn A2 zum Gotthard-Tunnel, wo sich bei Amsteg mehrere Lastwagen querstellten, war für Lastwagen ebenso gesperrt wie die San-Bernardino-Route, die Simplon-Passstraße und die Zufahrt zum Großen-St.-Bernhard-Tunnel. Von Sonntag bis Montag fielen laut MeteoSchweiz am Alpensüdhang bis zu 90 Zentimeter Schnee.

Später griffen die Schneefälle auf den zentralen und östlichen Alpennordhang sowie Nord- und Mittelbünden über. Die Schneefallgrenze sank rasch in die Täler. Bis zum (morgigen) Dienstag wurden in den zentralen und östlichen Voralpen sowie den Alpen weitere 40 bis 60 Zentimeter Schnee erwartet, auf der Alpensüdseite nochmals 20 bis 30 Zentimeter. In den Niederungen der Deutschschweiz soll es oberhalb von 500 bis 800 Metern bis zu 30 Zentimeter Schnee geben.

AP

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