Tödlicher Pistenunfall: Staatsanwalt ermittelt

Wien - Nach dem tödlichen Unfall eines fünfjährigen Jungen mit einer Pistenraupe im österreichischen Skiort Werfenweng untersucht die Staatsanwaltschaft den Hergang des Unglücks. Es bestehe der Verdacht der fahrlässigen Tötung.

Lesen Sie auch:

Fünfjähriger von Pistenraupe getötet

Das sagte eine Sprecherin der Behörde in Salzburg. Der Junge und sein 32-jähriger Vater aus Heidelberg waren von der Pistenraupe erfasst und mitgeschleift worden. Der Vater wurde schwer verletzt und soll zunächst im künstlichen Koma gehalten werden, wie der behandelnde Arzt erklärte. Die Ehefrau und ihr einjähriges Baby wurden von Psychologen betreut.

Vater und Sohn waren am Sonntagnachmittag am Rande einer Skipiste unterwegs, als die Pistenraupe bergauf eine Schneekanone transportierte. Der Fahrer habe ein Warnlicht und ein akustisches Warnsignal eingeschaltet und sei nicht betrunken gewesen, hieß es bei der Polizei. Ob er die beiden Skifahrer fahrlässig übersehen hat, ermittelt nun ein Sachverständiger.

dpa/dapd

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.