Badeverbot missachtet

Hai tötet Jugendlichen vor La Reúnion

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Ein Hai hat einen 13-Jährigen getötet. (Archivbild)

Saint-Denis - Bei einem Haiangriff vor der französischen Insel La Réunion im Indischen Ozean ist ein 13-jähriger Jugendlicher ums Leben gekommen.

Der Junge sei von dem Hai am Cap Homard an der Westküste der Insel getötet worden, teilte die Feuerwehr am Sonntag mit. An dem Küstenabschnitt ist Baden verboten. Die Behörden hatten im Juli 2013 nach einer tödlichen Haiattacke auf eine 15-Jährige Baden und anderen Wassersport außerhalb überwachter Küstenabschnitte verboten. Das Verbot wurde Mitte Februar für ein weiteres Jahr verlängert.

Der Haiangriff war die 16. Attacke durch die Raubfische auf La Réunion seit 2011 und der siebte tödliche Angriff in dieser Zeit. Zuletzt wurde Mitte Februar eine 22-Jährige im Süden der Insel getötet, als sie nur fünf Meter vom Ufer entfernt war. Wegen des für die meisten Küstenabschnitte verhängten Badeverbots ist der Tourismus in dem französischen Überseegebiet deutlich zurückgegangen. Zudem wurden sämtliche Surf- und Bodyboardwettbewerbe auf der Insel abgesagt.

Die gefährlichsten Strände der Welt

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Sie sollen zur Ruhe und Erholung dienen - doch manche Strände der Welt können zu Orten des Schreckens werden. Haie, hochgiftige Quallen, gefährliche Strömungen und hochgradige Verschmutzung sind die Gründe dafür. Im folgenden sehen Sie Bilder der gefährlichsten Strände der Welt und erfahren Sie, was diese so lebensgefährlich macht. © AP
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New Smyrna Beach, Volusio County, Florida: Im Jahr 2007 gab es laut dem International Shark Attack File (ISAF) an diesem Strand 112 "Mensch-Hai-Kontakte" wovon 17 Bisse waren. © AP
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Der weiße Hai hinter Glas: In Aquarien, hinter sicherem Glas, kann man sich die gefährlichen Tiere von Nahem zu betrachten, ohne ein unnötiges Risiko einzugehen. © dpa
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In freier Wildbahn jedoch, möchte man ihnen lieber nicht begegnen.  © AP
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Der weiße Hai ist eine bedrohte Tierart. Trotzdem ist der größte Raubfisch der Welt eine beliebte Trophäe bei Hochseefischern. © dpa
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Hacks Point Beach, Kent County, Maryland: 60% der Wasserproben, die an diesem Strand entnommen wurden, entsprechen nicht den gesetzlichen Gesundheitsbestimmungen. Eine übermäßige Anzahl von Bakterien, Viren und Einzeller ist in den Proben zu finden.  © AP
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Northern Territory, Australien: Sie ist eine der giftigsten Lebewesen der Erde: Die Seewespe. Ihr Gift lähmt die Skelett- und Herzmuskulatur sowie die Atmung; der Tod kann in wenigen Minuten eintreten. Weltweit sterben mehr Menschen durch diese Qualle, als durch einen Haibiss. © NDR/"N3 Tierwelt"/Die giftigsten Tiere der Welt
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Brevard County, Florida: man sieht sie nicht, man spürt sie nur - dann ist es aber meistens schon zu spät. Strömungen stellen eine der größten Gefahren für Surfer dar. 2007 gab es an diesem Strand 10 Tote aufgrund gefährlicher Strömungen.  © dpa
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Spektakulär sind die Bilder von Surfprofi Rusty Keaulana auf Hawaii: er bezwingt meterhohe Wellen nur mit einem Surfboard. Kaum zu glauben, aber er kommt unbeschadet aus dieser Welle heraus. © AP
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Tatort Florida: 633 Unfälle mit 68 Toten ist die Bilanz von 2007. Bootunfälle sind häufiger als man denken mag. Der Grund für diese hohe Zahl an Zusammenstößen ist das hohe "Verkehrsaufkommen" auf den Seewegen in und um Florida. © AP
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Clearwater Beach, Pinellas County, Florida: Spektakuläre Aufnahme vom Strand - doch hier fanden zwischen den Jahren 1997 bis 2006 insgesamt 71 Menschen den Tod. Nicht selten werden gut besuchte Strände, wie der Clearwater Beach oder New Smyrna Beach, wegen Gewitterwarnungen evakuiert und für mehrere Tage gesperrt. © AP
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An der Westküste der USA in Kalifornien befindet sich das "Red Triangle", ein Gebiet, das sich zwischen Bodega Bay, Santa Cruz und den Farallon Inseln erstreckt. © dpa
In dieser Gegend gibt es weiße Haie wie Sand am Meer.
In dieser Gegend gibt es weiße Haie wie Sand am Meer. © Keri Hanson/Sonomacountry/dpa/tmn
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Vor allem Surfer und Taucher sind hier besonders gefährdet. © AP
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Der weiße Hai ist für den Menschen einer der gefährlichsten Raubfische. © dpa
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Neben dem weißen Hai, sollte man sich auch vor dem Tigerhai in Acht nehmen. Die meisten Hai-Unfälle in den Tropen müssen dem Tigerhai zugeschrieben werden. © dpa
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Der Bullenhai ist neben dem weißen Hai und Tigerhai für den Menschen am gefährlichsten. Er hält sich sowohl in Süß- als auch in Salzwasser auf und bevorzugt flaches Wasser in Ufernähe. © AP
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Sobald sich einem Schwimmer dieses Bild eröffnet, rast der Herzschlag. © dpa
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Damit das nicht passiert, gibt es Menschen wie Patrick David. Er ist "Shark Spotter". Das sind Menschen, die auf dem Meer nach Haien Ausschau halten und sobald sie etwas Verdächtiges entdecken, die Badenden mit einem Signalton warnen. © AP
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Für manchen Touristen eine atemberaubende Attraktion: in Stahlkäfigen ins Wasser hinabgelassen werden und dort diesen Anblick hautnah "genießen".  © dpa

AFP

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