Wie konnte das passieren?

Mitten auf der Straße: Krater verschluckt Auto

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Krass: Am Mittwochmittag ist Grundschul-Direktorin Pamela Knox (60) in der US-Stadt Toledo mit ihrem Auto durch die Straße gebrochen. Ihr Chevrolet fiel in einen knapp sieben Meter tiefen Krater.

Toledo - Stellen Sie sich vor, Sie fahren gemütlich auf der Hauptstraße Ihres Ortes. Plötzlich tut sich der Asphalt unter Ihnen auf und verschluckt Ihr Auto. Genau das ist im US- Staat Ohio passiert.

Pamela Knox (60) hat den Schock ihres Lebens hinter sich. Als die Direktorin der örtlichen Grundschule am Mittwoch Mittag nach Hause fuhr, gab der Asphalt unter ihrem Auto nach. Ihr Chevrolet Malibu brach durch die Straße, stürzte knapp sieben Meter in die Tiefe und schlug dann auf dem Erdreich auf. Rumms!

In ihrer Verzweiflung richtete Pamela Knox ein Stoßgebet gen Himmel: "Ich habe immer wieder den Namen von Jesus gerufen", berichtete sie der örtlichen Zeitung "The Blade". "Alles was ich sagen konnte, war 'Jesus, Jesus, Jesus' und ich habe es immer wieder gerufen."

Wie durch ein Wunder überstand die Grundschul-Leiterin das Unglück praktisch unverletzt. Ein Feuerwehrmann befreite sie aus dem Auto im Loch. Über eine Leiter konnte sie selbst wieder aus dem Krater nach oben klettern.

Kurios: So tierisch kann ein Stau sein

Rind bringt Verkehr zum Stillstand
Mehr als drei Stunden legte dieses Rindvieh, den Verkehr auf der BAB 7 zwischen Schwarmstedt und Berkhof lahm. Auf dem Weg zu einer anderen Weide öffnete sich während der Fahrt die vordere Tür eines Tiertransporters und das Rind sprang hinaus. © Polizei Heidekreis
Rind bringt Verkehr zum Stillstand
Ein Sattelschlepper musste die Autobahn zwischen Scharmstedt und Berkhof komplett blockieren. Erst nachdem ein Tierarzt den jungen Bullen mit einem Betäubungsgewehr betäubt hatte, konnten das Tier wieder eingefangen und auf seine neue Weide gebracht werden.    © Polizei Heidekreis
Zuerst haben die Polizisten noch geschmunzelt, als verschiedenen Autofahrer eine freilaufende Ziege am Bremer Kreuz meldeten. Spaß war es jedoch keiner. Zeitweilig stand der komplette Verkehr am Bremer Kreuz still. Hier die ganze Geschichte. © Polizei
Entenküken sitzen auf einer Polizeiwache in Sinsheim in einer Polizeimütze. Die "Entenwaisen" waren auf der viel befahrenen Autobahn 6 von Mannheim nach Heilbronn an der Mittelleitplanke entlang zielstrebig auf eine Raststätte zugewatschelt. © dpa
Eine Kuh wird von Helfern auf der Autobahn A7 in der Nähe von Kiel gehalten. Nachdem die ausgebüxte Kuh auf die Fahrbahn gelaufen war und bis zur Mittelleitplanke vordrang, hatte sich ein Stau gebildet. © dpa
Polizeibeamte sichern einer siebenköpfigen Schwanenfamilie auf der Autobahn A 61 (Speyer - Hockenheim) in Höhe von Walldorf freies Geleit: Die Schwanen-Eltern wollten ihren Nachwuchs schnurstracks über die die vielbefahrerene Straße führen und wurden dabei von der Polizei überrascht. © dpa
Über drei Kilometer waren zwei Kamele auf der Autobahn A96 bei Memmingen (Schwaben) unterwegs. Die Wüstentiere waren aus einem Zirkus ausgebrochen. © dpa
Auf der Flucht vor dem Schlachter ist ein Bulle durch die Innenstadt von Marktredwitz gestürmt. Das tonnenschwere Tier raste durch die Fußgängerzone und beschädigte dabei mehrere Gartenzäune. Polizisten nutzen schließlich eine Verschnaufpause des erschöpften Bullen und streckten ihn mit zwei Schüssen aus einem Gewehr zu Boden. © dpa
Ursprünglich sind Nilgänse in Afrika zu Hause. Doch mittlerweile fühlen sich die Tiere auch in Mitteleuropa wohl. In Frankfurt am Main maschiert eine Nilgans über eine vielbefahrene Straße in der Nähe des Messegeländes, anstatt den Luftweg zu nehmen, um zu einer nahe gelegenen kleinen Wiese zu gelangen. © dpa
Ein Schäfer in der Oberpfalz ist mit seiner Schafherde auf der Straße unterwegs. © dpa
Freilaufstall: Nach dem Unfall eines Viehtransporters in Gelsenkirchen laufen Schweine auf der Straße.  © dpa
Wildschwein-Alarm in Hamburg: Nachdem mehrere Wildschweine in der Innenstadt gesichtet wurden, gab es anschließend eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. © dpa
Eine Raupe überquert eine Straße bei Köln. Für den Fotografen ein tolles Motiv und wahrscheinlich der Einzige der für das Insekt gebremst hat. © dpa
Umwege für die Krötenwanderung: Im Frühjahr bis Mai sollten Autofahrer besondere Rücksicht auf Kröten, Fröschen und Molche nehmen. Die Amphibien wandern derzeit von ihren Winterquartieren zu den Laichplätzen. © dpa
Ei, ei, ei. Die Autofahrer in München ( Obermenzing) brauchten am ersten Sonntag nach Ostern 2013 gute Nerven. 30 Minuten lang stand ein Schwan an der Straße und legte in aller Seelenruhe ein Ei. © Polizei
Ziege auf der A3
Eine Ziege in Unterfranken hat sportliche Höchstleistungen vollbracht. Die Polizei sprach von einem „Ziegenmarathon auf der Autobahn“. Der Grund: die Ziege hatte wohl über 100 Kilometer auf der A3 zurückgelegt.  © Polizei

Feuerwehr und Stadtverwaltung stehen nun vor der Frage, warum die Straße kollabierte. Toledos Stadtsprecherin Jen Sorgenfrei vermutet, dass zwei Wasserleitungen zusammenbrachen, die unter dem Asphalt verliefen.

So viel ist klar: Die beiden gigantischen Rohre (Durchmesser: 76 und 91 Zentimeter) wurden im Jahr 1891 aus Ziegelstein errichtet und stürzten abnutzungsbedingt am Mittwochmittag ein, wodurch auch der darübergelegte Asphalt in sich zusammenbrach. Und zwar just in dem Moment, als Pamela Knox drüberfuhr.

Google Street View: Kurioses aus Deutschland und aller Welt

Der nackte Mann im Kofferraum machte bundesweit Schlagzeilen: Google hatte zunächst nur den Hund gepixelt © 
Auferstanden aus Ruinen: Das Stadtarchiv in Köln nahm im März 2009 ein unrühmliches Ende, als es nach Tunnelbohrungen einstürzte. Auf den Street-View-Bildern steht das Gebäude allerdings noch. Googles Kamerawagen ware bereits seit August 2008 unterwegs. Daher stammen einige der Aufnahmen aus früheren - und in diesem Fall besseren - Zeiten. © Google Street View
Notalgie in Stuttgart: Beim virtuellen Spaziergang durch die baden- württembergische Landeshauptstadt kommt vor allem bei Gegnern des Bahnprojekts Stuttgart 21 Nostalgie hoch: Der unter heftigen Protesten im August und September abgerissene Nordflügel des denkmalgeschützter Bahnhofs ist noch in Gänze zu bewundern - ohne Bauzaun und Bagger. Das umstrittene Bahnprojekt sieht vor, den Bahnhof für mindestens 4,1 Milliarden Euro in eine unterirdische Durchgangsstation umzubauen und an die Schnellbahntrasse nach Ulm anzuschließen. Vom Bauwerk aus den 20er Jahren soll nur noch das Kerngebäude bestehen bleiben. © Google Street View
Kuriose "Prostituierten-Sammlung": Der Internetdienst 'Doxy Spotting' hat es sich zum Ziel gesetzt, Prostituierte aus aller Welt aus Google Street View zu sammeln. Auch aus Deutschland sind die ersten mit dabei. Unter diesem Foto hier steht "Prostituierte mit großen T*tten" © Google Street View
Die erste Prostituierte aus München, die bei dem Dienst verzeichnet ist - sie wartet an der Freisinger Landstraße auf Kunden © Google Street View
Zwei leichte Damen in Berlin - ebenfalls bei "Doxy Spotting" verzeichnet © Google Street View
Eine Prostituierte auf dem Weg zur Arbeit? - ebenfalls bei "Doxy Spotting" verzeichnet © Google Street View
Rotlichtviertel als Hotspot: Auch auf der Brühler Landstraße in Köln tummeln sich die leichten Damen - und auch jede Menge Voyeure via Google Street View © Google Street View
Probleme mit Plakaten: Die Gesichter von Passanten will Google automatisch verpixeln. Zwischen einem leibhaftigen Mensch und dem Abbild auf einem Plakat kann der Filter aber offenbar nur schwer unterscheiden. Deswegen ist der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Christian Carstensen auf seinem Wahlkampf-Mobil gesichtslos. Am Dortmunder Westfalenstadion lächeln einige der BVB-Fußballer unverpixelt vom Plakat, andere haben einen verschwommen Flecken statt eines Kopfes. Bei Tieren ist Google großzügiger: Hunde werden nicht gepixelt. © Google Street View
Graues aus dem Rotlichtviertel: Frauen und Jugendliche dürfen die berüchtigte Herbertstraße in Hamburgs Rotlichtviertel St. Pauli nicht betreten, auch das Street-View-Auto musste vor dem Zaun halt machen. Wer einen Blick darüber werfen will, kann sich mit Bildern aus Googles Fotodienst Panoramio behelfen, die im Street-View-Modus oben links eingeblendet werden - viel zu sehen ist allerdings nicht. Überhaupt scheinen sich die Bewohner des Rotlichtviertels besonders um ihre Privatsphäre zu sorgen: Zahlreiche Häuser sind grau verpixelt. © Google Street View
Freud und Leid bei Google: Dass Google-Mitarbeiter vor der Deutschland-Zentrale im Hamburg winkend am Straßenrand stehen, ist keine Überraschung. In München ist das Büro des Internet-Riesen allerdings verpixelt. Ein anderer Mieter habe das beantragt, bedauert Google-Sprecher Stefan Keuchel via Twitter. Dessen Sorge nehme man natürlich ernst. © Google Street View
Google Street View: So kurios ist die Welt
Spaß oder eine ernsthafte Schlägerei? © Google Street View
Google Street View: So kurios ist die Welt
Die Polizei in England auf Streife. © Google Street View
Google Street View: So kurios ist die Welt
Sitzt alles am rechten Fleck? © Google Street View
Google Street View: So kurios ist die Welt
Klares Zeichen: Dieser Passant ist kein Google-Fan. © Google Street View
Google Street View: So kurios ist die Welt
Hier wurde wohl ein Paar getraut. © Google Street View
Google Street View: So kurios ist die Welt
Sonnenbad am Campingplatz. © Google Street View
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Diesen Parkplatz bewacht ein Dino. © Google Street View
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Zweisamkeit - aber nicht ungestört. © Google Street View
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Dieses Auto ist auf der Strecke geblieben. © Google Street View
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Kurz vor dem Google-Auto war wohl hier die Feuerwehr im Einsatz. © Google Street View
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Auch diese zwei Frauen werden von der Kamera entdeckt. © Google Street View
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Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. © Google Street View
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Wer hat hier seinen Zigaretten-Stummel auf die Straße geworfen? © Google Street View
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Ein Auto im Straßengraben. © Google Street View
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Vorsicht: Schwertransporter. © Google Street View
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Erleichterung in letzter Sekunde. © Google Street View
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Falsch abgebogen? Das Google-Auto mitten in einer Militär-Übung. © Google Street View
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So geheim ist der "Secret  Nuclear Bunker" (Geheimer Nuklear-Bunker) nicht. © Google Street View
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Eine Möwe auf Kollisionskurs. © Google Street View
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Sind das Wayne und Garth aus dem Kino-Film "Waynes World"? © Google Street View
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Gewagte Aussichten. © Google Street View
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Diese Herren zeigen, wo ihnen Google Streetview vorbei gehen kann. © Google Street View
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Auch Superheld brauchen einen Mittagsschlaf. © Google Street View
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Eine Junggesellenabschiedsparty in England. Der Bräutigam (ganz recht) wird sich über das Beweisfoto freuen. © Google Street View
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Hier war das Google-Auto offenbar zu schnell unterwegs. © Google Street View
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Hat dieser Mann seinen Gürtel vergessen? © Google Street View
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Ein schmutziger Job - aber einer muss ihn machen. © Google Street View
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Schildkröte im Anmarsch. © Google Street View
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Wenig Platz für einen leidenschaftlichen Sammler. © Google Street View
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Und auch dieser Vorgarten quillt über. © Google Street View
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Plastik-Storch vermiest die Aussicht. © Google Street View
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Schlechte Sicht für den Fahrer. © Google Street View
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Im Kreisverkehr nicht die Orientierung verlieren. © Google Street View
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In Norwegen protestieren die Menschen auch mal mit Harpunen gegen Streetview. © Google Street View
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Vom richtigen Weg abgekommen. © Google Street View
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Betrunkene Hexe? © Google Street View
Google Street View: So kurios ist die Welt
Dieser Mann braucht einen Abschleppwagen. © Google Street View
Google Street View: So kurios ist die Welt
Dieser Hausbesitzer wollten den Beton-Giganten nicht weichen. © Google Street View

Auf dem Weg nach unten zerlegte ihr Chevrolet übrigens noch ein Wasserrohr, dessen Inhalt - siehe Foto - anschließend über das Autodach plätscherte. Was wiederum die Wasserversogung bei 25 Häusern in der Umgebung lahmlegte.

Pamela Knox will die Straße, auf der sich das Unglück ereignete, nach eigenem Bekunden künftig meiden: "Ich denke nicht, dass ich da in nächster Zeit noch mal drüberfahre."

fro

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