Tonnenschwerer Satellit vor Einschlag auf die Erde

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Unzählige Satelliten kreisen um die Erde.

Moskau - Ein russischer Satellit geriet kurz nach seinem Start vor wenigen Monaten außer Kontrolle. In den nächsten Tagen wird er auf der Erde einschlagen. Wo der tonnenschwere Koloss runterkommen soll:

Der mehr als fünf Tonnen schwere russische Nachrichtensatellit Express-AM4 wird sieben Monate nach seinem Fehlstart in den nächsten Tagen gezielt im Pazifik versenkt. Der Flugkörper stürze am 25. oder 26. März zwischen Japan und den USA ohne Gefahr für die Bevölkerung ins Meer. Das sagte ein Sprecher der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos am Dienstag nach Angaben der Agentur Interfax in Moskau.

Trend: 2019 reisen wir in die Arktis

Reisetrends 2019
Eine Studie zeigt: Abenteuerlust ist weiblich. Nach ihren Reisezielen für das Jahr 2019 gefragt, antworteten 7,2 Prozent der deutschen Frauen, sie wollten Ziele außerhalb der Erde besuchen. Das wollen nur 5,9 Prozent der Männer. Das Bild zeigt den Nordpol des Planeten Mars. © dpa
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Noch deutlicher ist der Unterschied zwischen den 1001 befragten Männern und Frauen bei außergewöhnlichen Zielen auf der Erde. Insgesamt will jeder sechste Deutsche in die Arktis oder auf unentdeckte Inseln reisen. 18 Prozent der Frauen, aber nur 11 Prozent der Männer wollen das. © dpa
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Nordeuropa zieht ebenfalls jeden sechsten Befragten an. Hier: Helsinki in Finnland. © dpa
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Nach Westeuropa, hier sehen wir Lissabon in Portugal, wünschen sich 15,7 Prozent zu reisen. Hier gibt es keine nennenswerten Meinungsverschiedenheiten zwischen den Geschlechtern. © dpa
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Kaum wird es etwas exotischer, überwiegen wieder die Frauen: Nach Afrika will fast jede fünfte Frau (19,5 Prozent), aber nur 15,8 Prozent der Männer haben Lust auf Safari und roten Sand. Hier ein Bild aus dem Norden Äthiopiens. © dpa
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Das Kräfteverhältnis kehrt sich um, wenn es um Osteuropa geht. 22,1 Prozent der Männer, aber nur 15,3 Prozent der Frauen sind interessiert an unseren östlichen Nachbarländern. Hier ist die Landschaft rund um das tschechische Prag zu sehen. Besonderes Highlight sind hier die Burgen. © dpa
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Nord- und Südamerika ziehen jede dritte Befragte, aber nur jeden vierten Befragten an. 27,7 Prozent wollen insgesamt den amerikanischen Kontinent bereisen. Hier eine Landschaft in New Mexico, USA. © dpa
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Asien ist schwer im Kommen: 37,4 Prozent der Befragten wollen 2019 Fernreisen nach Asien und Australien machen. Hier dürften allerdings einmal mehr die Damen die treibende Kraft in Sachen Urlaubsplanung sein: 41,8 Prozent wollen nach Fernost, aber nur 32,8 Prozent der Männer. Hier das "Hawaii Asiens", die chinesische Insel Hainan. © dpa
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Wer kennt sie nicht, die romantischen Gondolliere in Venedig? 40,8 Prozent der Reisenden wollen auch 2019 noch nach Venedig und auf dem Markusplatz Tauben füttern. © dpa
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Platz 1 der Studie belegt aber Deutschland selbst. Auch 2019, so die Experten des Reiseportals Expedia, will immer noch jeder zweite Deutsche im eigenen Land Urlaub machen. Da sind sich Frauen und Männer einig. © dpa

Der mit hochmoderner Technik ausgerüstete Satellit sollte eigentlich mehrere Ex-Sowjetrepubliken 15 Jahre lang mit digitalem Internet versorgen. Er geriet aber wegen eines Programmierfehlers nach dem Start vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan im August 2011 außer Kontrolle. Für Roskosmos war es einer von mehreren schweren Rückschlägen im vergangenen Jahr.

Eine Rettung des Satelliten sei unmöglich, teilte Roskosmos mit. Express-AM4 sei zwar unbeschädigt, lasse sich aber nicht auf die vorgesehene Umlaufbahn bringen. Der Flugkörper kreise nutzlos um die Erde. Roskosmos habe eine Sperrung der Absturzstelle für den Flug- und Schiffsverkehr beantragt, teilte der Sprecher mit. Der Satellit war mit 7,5 Milliarden Rubel (etwa 194 Millionen Euro) versichert.

Erst im Januar 2012 war die 13,5 Tonnen schwere und 120 Millionen Euro teure Marsmond-Raumsonde “Phobos Grunt“ unkontrolliert in den Pazifik gestürzt. 2010 hatte Roskosmos bereits drei Satelliten für das ambitionierte Navigationssystem Glonass verloren.

dpa

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