Total betrunken - Freunde sollten Hilfe holen

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Gerade in der Weihnachtszeit wird viel getrunken. Einige trinken zu viel. Viel zu viel. Foto: Jens Büttner

Zu viel Alkohol kann lebensgefährlich sein. Wer eine andere Person in einem stark alkoholisierten Zustand auffindet, sollte besser Hilfe holen und beispielsweise einen Krankenwagen rufen.

Köln (dpa/tmn) - Wenn jemand nach zu viel Alkohol bewusstlos wird, sollten Freunde auf jeden Fall den Krankenwagen rufen. Das gilt auch, wenn derjenige sich häufig übergibt. Bis der Krankenwagen da ist, bringt man den Betroffenen in die stabile Seitenlage.

Wichtig dabei: Den Kopf leicht nach hinten beugen und den Mund öffnen. Darauf weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hin. Im Zweifel gilt: Lieber einmal zu oft den Krankenwagen rufen als einmal zu wenig. Die Kosten übernimmt bei Notfällen in der Regel die Krankenkasse, gesetzlich Versicherte müssen bis zu zehn Euro zuzahlen.

Die BZgA unterscheidet vier Stadien einer Alkoholvergiftung: Zuerst werden Betrunkene redselig, reagieren langsamer, haben Schwierigkeiten mit dem Gleichgewicht und nehmen weniger Schmerz wahr. Dann folgen Sprach-, Koordinations- und Sehstörungen, schlaffe Muskeln, Gedächtnislücken und Erbrechen.

Im dritten Stadium werden Betroffene bewusstlos, befinden sich in einem Schockzustand und haben erweiterte Pupillen. Danach fallen sie ins Koma, die Pupillen reagieren nicht mehr. Es kann zu Atemstillstand, Unterkühlung und Kreislaufversagen kommen.

Deutsches Rotes Kreuz zur Stabilen Seitenlage

BZgA zu Alkohol-Notfällen

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