Nasse und glatte Straßen fordern Todesopfer

Berlin - Der Wintereinbruch in Deutschland fordert erste Todesopfer. In der Nacht zu Mittwoch starben auf glatten, verschneiten und nassen Straßen mindestens vier Menschen.

Auf glatten, verschneiten und nassen Straßen sind in der Nacht zum Mittwoch in Deutschland mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Zwei junge Männer starben in Niedersachsen auf der Autobahn 7, als sie bei viel zu hohem Tempo und Schneefall die Kontrolle über ihren Wagen verloren und unter einen fahrenden Sattelzug rutschten. Der dritte Insasse wurde leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Es entstanden 60 000 Euro Schaden.

In Ostfriesland kam eine junge Frau auf spiegelglatter Fahrbahn von der Bundesstraße 72 ab. In der Nähe von Filsum (Kreis Leer) prallte sie gegen einen Baum und starb noch an Ort und Stelle. Ein 63-Jähriger rutschte in Köln auf regennasser Straße mit seinem Auto gegen ein Haus und verunglückte tödlich. Er war vermutlich zu schnell gefahren.

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Im bayrischen Landkreis Bamberg wurden fünf Menschen schwer verletzt, als ein Autofahrer bei Glatteis in einer Kurve ins Schleudern kam und frontal mit einem anderen Wagen zusammenstieß. Er selbst und die vier Insassen des anderen Autos wurden ins Krankenhaus gebracht.

Straßenglätte und Blitzeis machte auch Autofahrern in Sachsen und in Baden-Württemberg zu schaffen.

Im niedersächsischen Goslar ist ein mit Streusalz beladener Lastwagen wegen Glätte auf der Bundesstraße 6 umgekippt. Der Lkw verlor beim Umkippen seine gesamte Ladung. Am Mittwochvormittag lagen immer noch rund 20 Kubikmeter Streusalz auf der Fahrbahn. Zu dem Unfall kam es, weil die Straße durch Schneefall glatt war, sagte ein Polizeisprecher. Die Bundesstraße 6 musste stundenlang gesperrt werden.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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