Versuchter Mord

Totes Frühchen: Krankenschwester angeklagt

Marburg - Die Staatsanwaltschaft hat gegen eine Marburger Krankenschwester Anklage erhoben, weil sie drei Frühchen unerlaubt Medikamente verabreicht haben soll. Eines starb.

Es gehe um versuchten Mord, Misshandlung von Schutzbefohlenen sowie um gefährliche Körperverletzung, sagte der Sprecher der Ermittlungsbehörde, Nicolai Wolf, am Dienstag in Marburg. Zuvor hatte die „Oberhessische Presse“ online darüber berichtet.

Die damals 26-jährige Mitarbeiterin der Marburger Uni-Klinik war im Februar 2016 festgenommen worden und saß danach mehrere Monate in Untersuchungshaft. Sie soll den Babys Medikamente gegeben haben, die nicht zu deren Behandlungsplan gehörten.

Zwei Kinder überlebten, das dritte starb und wurde für die Ermittlungen exhumiert. Die Staatsanwaltschaft geht aber nicht davon aus, dass die Medikamente der Grund für den Tod des Kindes waren. Ein Termin für die Verhandlung vor dem Marburger Landgericht steht noch nicht fest.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.