Trash-Unterhaltung: Die Doku-Soap „Shopping Queen“

Kämpfen für die Doku-Soap „Shopping Queen“ in Aachen um das beste Outfit: (von links) Vanessa, Erika, Nadine, Claudia und Suzana. Anschließend bewerten sie sich gegenseitig und bekommen Feedback von Modedesigner Guido Maria Kretschmer. Foto: vox

Fünf Frauen, eine Stadt, ein Ziel: das perfekte Outfit finden. Und das alles vor laufenden Kameras. Was macht den Erfolg des Fernseh-Formats „Shopping Queen“ aus? Wir haben es uns angesehen:

Mit 500 Euro im Portemonnaie und einem Zeitlimit von vier Stunden hechten die Frauen von Boutique zu Boutique, um am Ende der Einkaufstour den Mitstreiterinnen ihre ausgefallenen Fundstücke auf dem Laufsteg zu präsentieren – und, nicht zuletzt, Stardesigner Guido Maria Kretschmer von ihrer Stilsicherheit zu überzeugen.

Doch was macht den Erfolg des Formats „Shopping Queen“ aus? Die Lust, anderen beim Einkaufen zuzuschauen? Schadenfreude, wenn mal wieder eine Kandidatin unter Geschmacksverirrungen leidet? Die Kommentare von Guido Maria Kretschmer, wenn er den Mädels nett umschrieben beizubringen versucht, dass sie in ihrem Outfit eher auf den Karneval als auf eine Modenschau passen?

Wahrscheinlich ist es all das zusammen. „Shopping Queen“ lebt von seiner Mischung aus typischen Elementen von Trash-TV (Menschen, die sich gern in den Mittelpunkt rücken, Zickenterror, weil sich die Kandidatinnen gegenseitig den Erfolg nicht gönnen) und Momenten mit dem „Aha-Effekt“.

Die Frauen vor dem Bildschirm bekommen Inspiration von Menschen, die mit ihnen auf gleicher Ebene stehen und nicht von all den Heidi Klums und Naomi Campbells dieser Welt, deren Lebensstil mit der Wirklichkeit nicht mehr viel zu tun hat. Das macht das Format für alle Altersgruppen so attraktiv.

Obwohl jede Woche der gleiche Ablauf, sorgen die Tipps und Sprüche vom Stardesigner, der glaubt zu wissen, was den Damen gefällt, für zusätzlichen Unterhaltungswert. Meist sarkastisch und bissig, aber nie beleidigend oder unterhalb der Gürtellinie, bringt sich Kretschmer in die Sendung ein, die ohne ihn vermutlich nicht halb so erfolgreich wäre.

Diese Woche machen die fünf Kandidatinnen die Innenstadt von Aachen unsicher. „Mini, Midi, Maxi: zeige, was Röcke alles können“, lautet das Motto. Wer mit dem sichersten Stil, dem passendsten Schmuck und der schicksten Friseur überzeugt, kann sich über das Preisgeld von 1000 Euro freuen. „Shopping Queen“ - Vox, montags bis freitags, 15 Uhr. Alle Folgen der Woche am Stück immer samstags ab 13.25 Uhr.

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.